Sonntag, 01. Januar 2017, 14:20 Uhr

TV-Quoten: "Silvesterstadl" kam in Fahrt

Sie sind alte Weggefährten, doch am Silvesterabend lieferten sich Jörg Pilawa und Johannes B. Kerner ein Kopf-an-Kopf-Rennen.

TV-Quoten: "Silvesterstadl" kam in Fahrt
Der „Silvesterstadl“ aus Graz. Foto: ORF/Peter Krivograd

Der „Silvesterstadl“, die Partyversion der ausgelaufenen Traditionsshow im Ersten, hat den Nerv vieler Zuschauer am letzten Tag des Jahres getroffen. 3,47 Millionen zog es vor die Fernseher, um die Jahreswechselsause mit der Schweizer Schlagersängerin Francine Jordi (39) und ihrem neuen Moderationspartner Jörg Pilawa (51) zu sehen.

Pilawa sollte der Party im Auftrag des Ersten und seiner Partnersender aus der Schweiz (SRF) und Österreich (ORF) mehr Anziehungskraft verleihen. Der Marktanteil lag bei 15,2 Prozent – das war Platz eins zur Hauptsendezeit. Zum Abschied vom Jahr 2015 war die Sendung mit 2,81 Millionen (13,0) nicht so richtig in Fahrt gekommen. Damals hatte Alexander Mazza mit Jordi moderiert.

TV-Quoten: "Silvesterstadl" kam in Fahrt
Johannes B. Kerner ein Augenblick mal nicht auf Sendung am Brandenburger Tor.
Foto: AEDT/WENN.com

Knapp dahinter lag Johannes B. Kerner, alter Weggefährte Pilawas im öffentlich-rechtlichen Fernsehen und früher bei Sat.1, mit seiner ZDF-Silvestershow „Willkommen 2017“ live vom Brandenburger Tor. 3,21 Millionen Zuschauer entschieden sich für diesen Abschied von 2016 und den Ausblick auf das neue Jahr. Das entsprach einem Marktanteil von 14,1 Prozent.

Abendfüllend präsentierte Oliver Geissen ab 20.15 auf RTL bei der „Ultimativen Chart-Show“ die 50 erfolgreichsten One Hit Wonder der deutschen Chart-Geschichte, und 2,04 Millionen Zuschauer waren dabei. Der Kölner Privatsender kam damit auf einen Marktanteil von 8,9 Prozent.

Zusammengerechnet über 6,20 Millionen Menschen sahen am frühen Abend die Neujahrsansprache von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Im ZDF waren ab 19.19 Uhr 2,44 Millionen (11,2 Prozent) an den Schirmen dabei. Bei der Ausstrahlung im Ersten um 20.10 Uhr schalteten 3,52 Millionen (16,1 Prozent) ein.