Montag, 02. Januar 2017, 12:10 Uhr

Sabotage? Wirbel um Mariah Careys Peinlich-Auftritt

Manchmal geht eben alles schief. Davon kann auch Mega-Diva Mariah Carey (46) ein Lied singen – oder gar drei.

Sabotage? Wirbel um Mariah Careys Peinlich-Auftritt
Foto: ABC/WENN.com

Die 46-Jährige Diva, die sich vorzugsweise in hautenge Lycra-Kostümchen zwängt, muss wegen eines völlig verpatzten Silvester-Auftritts in der TV-Live-Show „Dick Clark’s New Year’s Rockin‘ Eve with Ryan Seacrest“ viel Spott über sich ergehen lassen (wir berichteten). Als die in ein sehr knappes Glitzerkostüm und Federn gekleidete Pop-Diva als letzter Star vor Mitternacht auf dem New Yorker Times Square singen sollte, war alles schiefgegangen: Carey stand vor einem Millionenpublikum an den Fernsehern zu ihrer eigenen Musik hilflos auf der Bühne und fand den Einsatz nicht. Angeblich hörte sie ihre In-Ear-Monitore nicht.

„Hier fehlen Teile des Gesangs, aber das ist jetzt eben so“, erklärte sie dem Publikum. „Wir hatten keinen Soundcheck.“ Offenbar wurde der Lady statt en Vollplayback-ein Halbplayback-Band ohne ihren Gesang präsentiert. Darauf war sie wohl nicht vorbereitet, nun auch noch komplett singen zu müssen.

Sabotage? Wirbel um Mariah Careys Peinlich-Auftritt
Foto: dpa picture alliance/ Greg Allen/Invision/AP) |

Der dritte Song spielte vollständig vom Band, während Carey nach sechs Minuten dann endgültig aufgab. Auf Twitter hagelte es Häme: „Der Auftritt passt zum ganzen Jahr 2016“, schrieb ein User. Die Diva selbst nahm den Reinfall vor Millionenpublikum mit Humor: „Shit happens“, schrieb die Sängerin auf Twitter neben theatralisch stöhnenden und lachenden Emoji. „Frohes Neues! Auf noch mehr Schlagzeilen 2017!“ Careys Managerin warf US-Medien gegenüber den Veranstaltern vor, trotz technischer Probleme absichtlich nicht weggeschaltet zu haben, um mit Careys Reinfall Quote zu machen. Zehn Minuten vor ihrem Auftritt habe man darauf hingewiesen, dass die Mini-Kopfhörer-Monitore in Careys Ohren nicht funktionieren würden. Auch ein Austausch der Akkus hätte nichts gebracht.

Schnell gab es Gerüchte um „Sabotage“, die Produzenten hätten die Sängerin absichtlich scheitern lassen, um Quote zu machen.

Die Produktionsfirma „Dick Clark Productions“ (DCP) wies technische Ursachen zurück. In einer Erklärung, die auch von ‚Variety‘ veröffentlicht wurde, heißt es: „Anzudeuten, dass DCP jemals absichtlich den Erfolg eines Künstlers gefährden würde, ist verleumderisch, empörend und schlicht absurd“. (dpa/KT)