Dienstag, 03. Januar 2017, 11:01 Uhr

Die Promis und ihre schönen Eigenheime

Entschließt sich ein Prominenter dazu, eine Villa zu errichten, so bleibt es in der Regel nicht bei einem kleinen Haus. Auch die folgenden drei Beispiele machen deutlich, wie bekannte Persönlichkeiten ihr Geld einsetzen, um in Zukunft zu wohnen wie ein Fürst.

Die Promis und ihre schönen Eigenheime
Foto: WENN.com

Die Villa des Welttorhüters
Schon im Jahr 2015 begannen die Arbeiten für die neue Villa von Manuel Neuer, dem Torwart des FC Bayern München. Der ehemalige Schalker verfügt zwar schon über eine geräumige Wohnung innerhalb Münchens, doch scheinbar war er eher an der Beschaulichkeit des Tegernsees interessiert. In bester Lage entsteht so angeblich ein tolles Anwesen als Rückzugsgebiet für den Weltklasse-Torwart. Dass Manuel Neuer nach seinem Wechsel im Jahr 2011 von Schalke 04 noch so lange mit dem Bau der Villa gewartet hat, hatte wohl seine Gründe. Zwar dürfte der Betrag bei einem Jahresgehalt von geschätzten sieben Millionen Euro leicht aufzubringen gewesen sein, doch von den Reichen kann man bekanntlich das Sparen lernen. Die Niedrigzinsen der aktuellen Phase machen bei solch immensen Bauprojekten natürlich einen gehörigen Unterschied. Unter baufi24.de ist es auch für Privatpersonen möglich, dies in Form eines günstigen Kredits für sich zu nutzen.

Der Bau im hohen Alter
Dass selbst ein fortgeschrittenes Lebensalter kein Grund dafür ist, an den Bau einer Villa zu denken, bewies der äußerst vitale Schauspieler Herbert Köfer eindrücklich. Der Mann, der seit 1940 als Schauspieler agiert, wollte angeblich die Phase vor der Zinswende nutzen, um sich ein neues Domizil zu errichten. Im stolzen Alter von 92 Jahren ließ er den ersten Bagger auf dem gekauften Grundstück anrollen. Gerade aufgrund der Tatsache, dass viele seiner Altersgenossen höchstens noch in ein Pflegeheim ziehen, macht dieses Vorhaben so eindrücklich, das sich bestens in die durchlebte Vita des Stars einfügt. In der Nähe des Seddiner Sees fand er eine schöne Umgebung, in der der einstige DDR-Star nach eigenen Angaben seinen Lebensabend verbringen möchte.

Der eigentliche Grund, aus dem Herbert Köfer mit seiner 40 Jahre jüngeren Ehefrau in die neue Villa zog, erscheint wohl für viele nur wenig nachvollziehbar – jedenfalls bei Promis. Denn das alte Domizil, in dem der Schauspieler für fast 40 Jahre lebte, war dem Ehepaar mit einer Wohnfläche von fast 300 Quadratmetern doch zu groß geworden.

Ein Haus für die Zukunft
Eine etwas andere Herangehensweise legte dagegen der beliebte Boxweltmeister Wladimir Klitschko an den Tag. Mit seiner jungen Familie entschloss er sich dazu, ein umweltfreundliches Haus zu bauen und auf diese Art neuen Wohnraum zu schaffen. Im Fokus stehen Berichten zufolge unter anderem große Solarzellen, die direkt auf dem Dach angebracht sind, um später den kompletten Strombedarf zu decken. Hinzu kommt das Attribut des sogenannten Passiv-Haus, für das sich der Boxer entschied. Damit sinkt die für das Heizen benötigte Energie auf ein absolutes Minimum. Hinzu kommt eine perfekt ausgereifte Dämmung, welche die Abgabe von Wärme nach außen zusätzlich minimiert.

Angesichts der großen sportlichen und damit finanziellen Erfolge, die Wladimir Klitschko schon verbuchen konnte, werden wohl kaum finanzielle Motive hinter den Einsparungen an Energie gestanden haben. Stattdessen nutzt er seine Stellung als Promi in dieser Rolle perfekt aus, um ein klares Zeichen für den Umweltschutz und dessen kaum zu überschätzende Bedeutung in Deutschland und auf der ganzen Welt zu setzen. Vor diesem Hintergrund kann man die kleine Familie nur zu einer solch glücklichen Entscheidung und großen Geste beglückwünschen. Großartig!

Fazit
Nicht immer läuft also alles reibungslos, wenn sich ein Star wieder einmal für den Kauf einer Villa entschließt. Doch schlussendlich steht dahinter häufig die Motivation, ein kleines Stück Privatsphäre und Geborgenheit zu kaufen, welche die Stars im Trubel der Medien das eine oder andere Mal schmerzlich vermissen. (KTAD)