Dienstag, 10. Januar 2017, 15:50 Uhr

Ed Sheeran: Justin Biebers Song war nicht gut genug für ihn selbst

Ed Sheeran verriet, dass ‚Love Yourself‘ es nicht auf sein neues Album geschafft hätte. Der 25-Jährige hat die Hitsingle für Justin Biebers viertes Studioalbum ‚Purpose‘ 2015 geschrieben, doch wie er nun erklärte, hatte das einen ganz speziellen Grund: Er hielt den Track nämlich nicht für gut genug, um auf seiner eigenen neuen Platte ‚÷‘ zu erscheinen.

Ed Sheeran: Justin Biebers Song war nicht gut genug für ihn selbst
Foto: WENN.com

Im Gespräch mit dem amerikanischen Radiosender ‚97.1 AMP Radio‘ am Montag (9. Januar) sagte Sheeran: „Das war ein Song, den ich für ‚÷‘ geschrieben habe. Er hätte den Sprung einfach nicht geschafft. Und dann hat ihn Justin genommen, sein Ding daraus gemacht, ihn als Single veröffentlicht und ihn zu dem gemacht, was er jetzt ist.“

Der ‚Shape Of You‘-Interpret hat daraus jedoch einiges gelernt: „Das Lied wurde von einem Song, der nie hätte veröffentlicht werden sollen, zu dem größten Song des letzten Jahres – es wurde der Nummer 1-Hit auf ‚Billboard‘ und es wurde zum Song des Jahres bei den ‚Grammys‘ nominiert. Das zeigt einfach, dass man Sachen nicht einfach so abschreiben sollte.“ Doch wie der Sänger außerdem berichtet, habe sein Musikerkollege den Track nicht einfach ohne Verbesserungen übernommen: „Justin hat seinen Input dazu gegeben. Ich würde nicht sagen, dass das nur ich war.“

Der Rotschopf war jedoch nicht nur an einem Track für den ‚Sorry‘-Hitmacher beteiligt: Auch der Song ‚Cold Water‘, den Bieber zusammen mit Major Lazer und MØ interpretiert, stammt nämlich aus der Feder des Briten. „‚Cold Water‘ war seltsam, weil ich nicht mal wusste, dass der Song existierte. Es war ein Lied, das ich in einer Zeit, in der ich viel geschrieben habe, wohl halb fertiggestellt hatte.“ Als die Email von DJ Diplo kam, dass er Interesse an dem Lied hätte, habe der Star erst einmal gesagt, dass er den Song gar nicht kenne und habe gar nicht geantwortet. Die Erinnerung sei erst langsam gekommen: „Ich habe ihn gehört und dachte mir: ‚Das hört sich ein bisschen wie ich an. Oh warte, das war ich!'“