Mittwoch, 11. Januar 2017, 9:50 Uhr

Felix Neureuther: "Ich wandle Nervosität in Freude um"

Felix Neureuther: Mit zwölf Weltcupsiegen ist der Sohn der Skilegenden Rosi Mittermaier und Christian Neureuther der beste deutsche Skifahrer aller Zeiten. Trotzdem ist der 32-Jährige Strahlemann auf dem Teppich geblieben.

Felix Neureuther: "Ich wandle Nervosität in Freude um"
Foto: ATP/WENN.com

Erst, wenn er zwei Ski unter seinen Füßen hat, fühlt sich Felix Neureuther so richtig wohl. Die Liebe zum Skifahren hat er von seinen Eltern sozusagen in die Wiege gelegt bekommen – obwohl er ganz lange nichts von der Profikarriere der beiden wusste. Erst mit zehn Jahren erfährt Felix Neureuther durch einen Zufall davon: „Der Vater eines Freundes hat mir ein Olympiabuch von 1976 gezeigt, und da war meine Mama drin“, erzählte er im Interview mit ‚Cosmopolitan‘. „Ich fand es immer toll, dass ich Eltern habe, die super skifahren können, aber sie haben nie erzählt, dass sie dafür berühmt sind“.

Zu Beginn seiner Karriere als Profisportler fiel es dem 32-Jährigen schwer, die Erfolgserwartungen von außen nicht an sich heranzulassen. Dank einem kleinen Trick ist Felix Neureuther heute viel gelassener als früher, wie er dem Magazin verriet: „Ich wandle Nervosität in Freude um. Wenn das gelingt, macht einem der Druck keine Angst, sondern treibt an.“

Trotz aller Erfolge bleibt Neureuther bescheiden, das Wort „stolz“ kann er überhaupt nicht leiden: „Ich finde, man kann glücklich über etwas sein aber ich würde nie sagen, dass ich stolz auf mich bin.“