Freitag, 13. Januar 2017, 17:05 Uhr

Dieser Eisfuchs ist der Hingucker der Woche

Spektakuläre Bilder eines echt eingefrorenen Fuchses im Eisblock macht derzeit in den nationalen und internationalen Medien (unter anderem auch der ‚New York Times‘) seine Runde.

Dieser Eisfuchs ist der Hingucker der Woche
Ein Eisblock mit einem eingefrorenen Fuchs steht am 13.01.2017 in Fridingen (Baden-Württemberg). Foto: Johannes Stehle/dpa |

Der ‚Schwäbischen Zeitung’ zufolge war das arme Tier am 9. Dezember auf dem dünnen Eis der zugefrorenen Donau in Fridingen (Baden-Württemberg) eingebrochen und dann ertrunken. Eine nahegelegene warme Quelle machte das Eis offenbar brüchig, was dem Fuchs zum Verhängnis wurde. Jäger Franz Stehle entdeckte ihn schließlich und sägte das Tier behutsam aus dem Eis, um es zu entsorgen. Dabei gab es aber ein Problem: Nur der Oberkörper des Fuchses war in der Eisplatte festgefroren, so Rentner Klaus Leuser (64) aus Mühlheim gegenüber dem ‚Stern’. Dieser schoss auch das viral gegangene Eisblock-Foto, nachdem ihm zu Ohren gekommen war, was es damit auf sich hat.

Nachdem der Bauch und die Beine des Tieres im Wasser hingen und zu verwesen anfingen, fror Jäger Stehle diese Teile ebenfalls in einer Wanne mit Wasser ein. Jetzt steht der Fuchs so konserviert am Ufer der Donau als Kunstwerk aus Eis herum und sorgt bei vielen für erstaunte Gesichter.

Aber nur so lange, bis alles abgetaut ist, dann wird das Tier schließlich entsorgt. Der Fuchspelz sei nach so langer Zeit im Eis nämlich nicht mehr brauchbar. Bis dahin wird der spektakuläre „Eisfuchs“ bei dem ein oder anderen aber sicher noch für ungläubiges Staunen sorgen und zudem „vielleicht eine Warnung an diejenigen [sein], die auf das Eis der zugefrorenen Donau gehen wollen“, so Franz Stehle. (CS)