Samstag, 14. Januar 2017, 11:46 Uhr

Thomas Häßler ist zum Kotzen

Einer hat Gehirn dabei – der andere kriegt welches serviert. Die elfte Ausgabe des Dschungelcamps hat für das Publikum die übliche Mischung an Biss parat: von bissigen Kommentaren bis zu bissfesten Maden. Doch dieses Mal könnte es etwas ernster werden als sonst.

Thomas Häßler ist zum Kotzen
Eine Schüssel voller pürierter Fischabfälle muss mit einem Strohhalm und dem Mund in einen Becher umgefüllt werden. Foto: RTL/Stefan Menne

„Kotzigkeiten“, bringt Dschungelcamp-Moderatorin Sonja Zietlow (48) es auf den Punkt. Auch bei der elften Ausgabe von „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus“ setzt der Kölner Privatsender auf Bewährtes – was in den vergangenen Jahren ja auch immer gute Quoten garantierte.

Einzige Neuerung: Die zwölf Teilnehmer mit – je nach Definition – Promistatus teilen sich selbst in zwei Gruppen auf, die die ersten Tage getrennte Pritschenlager im australischen Urwald beziehen. Und während die Dschungelkronen-Anwärter früherer Staffeln bei der Ekel-Essensprüfung meist mutig drauflos mampften, kneift gleich zum Start Ex-Neue-Deutsche-Welle-Sängerin „Fräulein“ Franziska Menke (56) ganz. Und Schauspieler Markus Majowski (52) lässt Hirn, Augen und fermentierte Sojabohnen stehen. Letztere allerdings mit dem Geständnis, dass er trockener Alkoholiker sei und wegen der Gefahr von Alkohol verzichte.

Thomas Häßler ist zum Kotzen
Foto: RTL/Stefan Menne

Wenig erfährt das Publikum beim Auftakt von Dschungelcamp-Nummer elf auch von Ex-Fußballer Thomas „Icke“ Häßler. Dabei war der mit Vorschusslorbeeren gestartet: Nach einer repräsentativen Umfrage der Marktforschungsfirma Mafo.de wünschen dem 50-Jährigen die meisten der Befragten den Titel „Dschungelkönig“, der beim Finale der Staffel in zwei Wochen verliehen wird. Vor allem bei den männlichen Befragten (39,1 %) genießt der ehemalige Profi (u.a. 1. FC Köln, Juventus Turin, AS Rom, Karlsruher SC, Borussia Dortmund) offenbar nach wie vor große Sympathien.

Bislang gibt sich der Fußballweltmeister von 1990 allerdings bescheiden: „Das freut mich natürlich, dass mich der eine oder andere noch kennt.“ Und – in der Selbstbeschreibung: „Ich denke, mein Herz ist größer als ich selbst.“

Thomas Häßler ist zum Kotzen
Foto: RTL/Stefan Menne

Einige Webseiten machten nun heute – wohl auf der Jagd nach Klicks –  mit der „Schlagzeile auf wie „Thomas Häßler – Ich kann nicht mehr!“ auf. Klingt nach „Wow! Echt jetzt?“ – ist es aber nicht. Was war wirklich passiert? Der 50-jährige Ex-Mittelfeldspieler soll bei einer Dschungelprüfung mehrere Gläser mit pürierten Fischabfällen mit einem Strohhalm absaugen und das Zeug dann im Mund ein paar Meter weiter in ein Glas kotzen. Doch Häßler bricht ab: „Geht nicht mehr! Ich muss kotzen. Tut mir leid!“ Abbruch. Keinen Stern. (Marco Krefting, dpa, PV/KT)

Alle Infos zu ‚Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!‘ im Special bei RTL.de