Samstag, 21. Januar 2017, 8:47 Uhr

Madonna hofft noch

Madonna hofft, dass Donald Trumps umstrittene Ernennung zum US-Präsidenten Menschen vereint. Nach der gestrigen Wut-Rede des US-Präsidenten dürfte ihr klar sein, dass ihre Hoffnung in weite Ferne gerückt ist.

Madonna hofft noch
Foto: Ivan Nikolov/WENN.com

Die Sängerin (‚Rebel Heart‘) war während des Wahlkampfes befürwortende Anhängerin der Konkurrentin Hillary Clinton. Sie hält die Ernennung des neues Oberhauptes Amerikas als ein Zeichen, dass die US-Amerikaner zu selbstgefällig geworden sind. Sie hofft, dass die politischen Veränderungen zu einer größeren Veränderung führen werden.

Bei den ‚Brooklyn Talks‘ im Brooklyn Museum of Art am Donnerstag (19. Januar), sagte sie: „Es musste passieren. Ich glaube, dass Trump aus dem Grund gewählt wurde, um uns zu zeigen, wie faul und teilnahmslos und uneinheitlich wir, was unsere Freiheit betrifft, geworden sind.“ Weiter holt sie aus: „Man sagt, es ist immer dunkel vor dem Morgengrauen. Ich habe das Gefühl, das musste passieren, damit die Leute wieder zusammenkommen. Lasst uns die Party beginnen!“

Die 58-Jährige denkt, Trump (70) mache der USA als der neue Präsident einen ‚großen Dienst‘. Sie fordert die Leute auf, seinen Posten zu nutzen, um Fortschritte zu machen, anstatt dagegen anzukämpfen. Sie sagte: „Wir sind so tief gesunken, wie nur möglich. Ab jetzt kann es nur bergauf gehen. Wir haben zwei Möglichkeiten: zerstören oder kreieren. Ich gehe den Weg der Schöpfung und ihr seid herzlich willkommen, mich zu begleiten. Und ich werde jeden Mann schlagen, der nicht sagt, dass er ein Feminist ist.“ (Bang)