Sonntag, 22. Januar 2017, 11:06 Uhr

Madonna, Cher & Co. wehren sich gegen Tyrann Trump

Viele Stars beteiligen sich an den Protestmärschen gegen den selbstherrlichen US-Präsidenten Donald Trump. Viele international bekannte Stars sind auf die Straße gegangen, um gegen die Politik des Milliardärs zu protestieren.

US-Stars wehren sich gegen Tyrann Trump
Protestmarsch Women’s Anti Trump in New York City mit ca 65.000. Foto: WENN.com

Schauspielerin Charlize Theron brach während einer Aktion in Utah in Tränen aus, während sie ein Banner hochhielt. Zuvor kündigte sie bei ‘Twitter‘ an, bei der Kampagne gegen Trump mitzumachen und schrieb: “Ich mache hier vom Sundance [Film Festival] aus mit! #womensmarch #marchonmain.“ Weltweit protestierten die Bürger am Samstag gegen den Präsidenten und seine frauenfeindlichen Äußerungen.

In Washington gingen zehntausende Menschen auf die Straßen, um sich für Gleichberechtigung und das Gesundheitswesen einzusetzen, was sie durch Trumps Präsidentschaft gefährdet sehen.

Unter den prominenten Protestlern befanden sich auch die Schauspielerinnen Emma Watson, Scarlett Johansson, Sängerin Alicia Keys, Pop-Legende Cher und Popstar Madonna. Johansson erklärte in ihrer Rede, dass sie Trump gerne unterstützen würde, aber nur unter einer Voraussetzung: “Zuerst frage ich nach Ihrer Unterstützung für mich. Unterstützung für meine Schwester, Unterstützung für meine Mutter, Unterstützung für meine beste Freundin und meine ganzen anderen Freundinnen, Unterstützung für die Männer und Frauen, die heute hier sind und ängstlich darauf warten, wie Ihr nächster Schritt ihre Leben beeinflussen wird.“ Madonna erklärte: „Das Gute hat nicht die Wahl gewonnen, aber das Gute wird am Ende gewinnen“. Am Ende fügte sie hinzu: „Die Revolution beginnt jetzt!“

Schauspielerin Ashley Judd verglich Trump sogar mit Adolf Hitler. Auch international beteiligten sich viele bekannte Namen an den Protesten gegen den Immobilienmogul. Während tausende von Leuten auch in London auf die Straßen gingen, schrieb Victoria Beckham: “Stolz heute überall Frauen zu unterstützen #womensupportingwomen #womensmarchlondon.“ Dazu teilte sie ein Foto, auf dem sie ihre kleine Tochter Harper umarmt.

Ein paar Zahlen zum Schluss: In Los Angeles sollen 750.000 Trump-Gegner demonstriert haben. In Washington sollen laut Veranstalter 500.000 auf die Straße gegangen sein. Trump lässt dagegen seinen Sprecher Sean Spicer allen Ernstes ausrichten, er wolle wegen der falschen Angaben zu den Besucherzahlen bei Trumps Antrittszeremonie die „Medien zur Rechenschaft ziehen“! Und: „Dies war das größte Publikum, das je bei einer Vereidigung dabei war. Punkt.“

Insgesamt sollen weltweit, darunter auch in Berlin und London, 2,5 Millionen gegen Trump demonstriert haben. (Bang/KT)