Montag, 23. Januar 2017, 15:20 Uhr

Ewan McGregor zweifelte an "T2 Trainspotting"

Ewan McGregor hatte Angst, die Fortsetzung von ‚Trainspotting‘ würde dem Ruf des Originalfilms schädigen. Der 45-Jährige hatte erst gezögert, seine Rolle als Mark Renton in Danny Boyles Weiterführung ‚T2 Trainspotting‘ anzunehmen.

Ewan McGregor zweifelte an "T2 Trainspotting"
Foto: Sony Pictures Releasing GmbH

Jetzt ist der Schauspieler aber überzeugt, dass es die richtige Entscheidung war, ein weiteres Mal in die Schuhe von Renton zu schlüpfen. „Ich glaube, keiner von uns hatte mehr Zweifel, als er das Skript gelesen hat“, erzählte der Darsteller bei der Premiere des Filmes in Edinburgh. „Bevor wir es gelesen hatten, war der Gedanke in unseren Köpfen, dass eine schlechte Fortsetzung von ‚Trainspotting‘ das Ansehen des Originalfilms trüben würde“, gestand der Filmstar.

Der ‚Slumdog Millionär‘-Regisseur offenbarte, dass ‚T2 Trainspotting‘ ein weiteres Mal die unzufriedene Jugend in Schottland in den Fokus nimmt.

Gegenüber ‚Sky News‘ erklärte der gefeierte Regisseur: „Schottland und seine Unabhängigkeit sowie seine bipolare Beziehung mit dem Vereinigten Königreich und England ist etwas, von dem ich in meiner Karriere profitiert habe. Du musst dich respektvoll verhalten, die dulden hier keinen Unsinn.“ Irvine Welsh, deren Bücher als Vorlage für die Erfolgsfilme dienten, teilt die Gedanken des Trainspotting-Regisseurs. ‚T2 Trainspotting‘ basiert auf Welshs Roman ‚Porno‘. Außerdem erklärte die Verfasserin, dass das Land seine Identität geändert habe. „Schottland hat sich zu einem viel weltoffeneren und europaorientierten Platz geändert“, so die Autorin. „Deswegen gibt es eine sehr große Angst vor dem Brexit.“ Außerdem wolle der neue Film auch die wachsende Multikulturalität thematisieren.

Ewan McGregor zweifelte an "T2 Trainspotting"
Foto: Sony Pictures Releasing GmbH