Montag, 23. Januar 2017, 11:24 Uhr

John Legend: Opfer von Rassismus am Airport?

John Legend wurde am Flughafen in New York von einem Paparazzo rassistisch beleidigt.Der ‚All of Me‘-Interpret kritisierte einen Fotografen scharf, nachdem dieser ihn einen „Affen“ genannt hatte. Legend versicherte jedoch, dass der Kommentar ihn nicht verletze, da er „klüger und stärker“ sei als sein Gegenüber.

John Legend: Opfer von Rassismus am Airport?
Foto: Joseph Marzullo/WENN.com

Beim ‚Sundance Film Festival‘ sagte Legend ‚Variety‘: „Wir standen direkt nebeneinander und wir schauten uns an und dachten ‚Hat er das wirklich gerade gesagt?‘ Und er hatte es tatsächlich gesagt. Er hat mich wirklich einen Affen genannt. Schwarze mussten lange damit umgehen, Affen genannt zu werden und Entmenschlichung war schon immer eine Methode des Rassismus und der Unterwerfung schwarzer Menschen. Das war schon immer Teil der amerikanischen Geschichte und scheinbar ist es auch Teil der Gegenwart. Man hat es beim ehemaligen Präsidenten Obama gesehen: Immer, wenn Menschen ihn oder seine Frau abwerten wollten, hat man sie mit Primaten verglichen. Und das ist oft passiert. Weißt du, ich bin nicht verletzt, wenn jemand so etwas zu mir sagt, denn ich bin klüger und stärker. Ich schaue auf diese Person herab, die so etwas sagt, aber es ist eine Schande, dass es sowas noch gibt.“

Kurz nach dem Vorfall schrieb Legends Frau Chrissy Teigen, mit der er die neun Monate alte Luna großzieht, darüber in den sozialen Netzwerken, wo sie eine Menge Unterstützung ihrer Fans erhielt. Sie kommentierte: „Paparazzi am JFK fragten mich gerade ‚Wenn wir uns vom Affen weiterentwickelt haben, warum gibt es dann John Legend noch?‘ Und die Leute wundern sich, dass Promis auf solchen Fotos durchdrehen. Ich war sehr nett. Ich beantwortete Koch-Fragen und dann kam er mit sowas. Ekelhafte Sch***.“