Montag, 23. Januar 2017, 8:46 Uhr

Lily Collins und die Ess-Störung

Lily Collins litt als Teenie an einer Essstörung.Die 27-jährige Schauspielerin ist froh, dass sie endlich über ihre gesundheitlichen Probleme spricht und beteuert, dass sich niemand, der an einer Essstörung leidet, schämen muss.

 Lily Collins und die Ess-Störung
Foto: FayesVision/WENN.com

Beim ‚Sundance Film Festival‘ sagte Collins über ihren Film ‚To The Bone‘: „Es war mir wirklich sehr wichtig, Teil dieses Films zu sein, denn als Teenager litt ich auch an Essstörungen. Das ist das erste Mal, dass ich darüber spreche. Das ist der Moment, um darüber zu sprechen. Es ist wichtig. Es ist sehr wichtig. Es ist etwas, dass viele junge Frauen durchmachen und man muss sich nicht schämen, darum dreht sich der Film. Es geht darum, seine Vergangenheit zu begrüßen und sich klar zu werden, dass sie nicht definiert, wer du bist, sondern dass es um deine Erlebnisse geht, dich mit Menschen zu umgeben, die dich unterstützen, und ums Überleben und Überstehen.“

Derweil arbeitet Collins fleißig an ihren Memoiren, die sie offenbar bald veröffentlichen möchte. Einen Titel hat die 27-Jährige auch schon gefunden: ‚No Shame, No Regrets: Just Me‘ (‚Keine Scham, keine Reue: Nur ich‘).

Sie verriet dazu : „Es ist definitiv so, als ob mein Tagebuch veröffentlicht werden würde.“ Die ‚Spieglein, Spieglein‘-Darstellerin hat sich dazu von Regisseur Warren Beatty und ihrer Rolle in ‚Regeln spielen keine Rolle‘ inspirieren lassen. Sie erklärte: „Ich musste schon so viele Situationen ertragen in meinen Jahren als Schauspielerin. Besonders in Warrens Film, wo man in einer intensiven Situation ist und man sich durchkämpfen muss und mit Emotionen zu kämpfen hat. Diese Szenen muss man förmlich leben.“