Montag, 23. Januar 2017, 12:45 Uhr

Madonna jetzt in ernsthaften Schwierigkeiten?

Madonna könnte sich mit ihrem Demo-Auftritt in Schwierigkeiten gebracht haben. Die Sängerin trat am Samstag (21. Januar) in Washington auf und erklärte auf der Bühne: „Ja, ich bin sauer. Ja, ich bin stinksauer. Ja, ich habe sehr viele Male daran gedacht, das Weiße Haus hochzujagen. Aber ich weiß, dass das nichts ändern würde. Wir können nicht in Verzweiflung versinken.“

Ein von Madonna (@madonna) gepostetes Foto am

Dazu trug sie einen schwarzen Pussyhat, der unter den Demonstranten in pinker Version als Erkennungszeichen populär ist. Angeblich soll sich nun der Secret Service, der für den Schutz Trumps und seiner Familie zuständig ist, eingeschaltet haben und den Fall laut ‚Page Six‘ untersuchen. Am Sonntag (22. Januar) erklärte Madonna, dass sie niemals beabsichtigt hatte, zur Gewalt aufzurufen und ihre Aussagen aus dem Kontext genommen wurden.

Sowohl der Personalchef des Weißen Hauses als auch Kellyanne Conway, Beraterin des Weißen Hauses, sprachen sich gegen den Popstar aus. Am Wochenende hatten sich hunderttausende Menschen zusammengefunden, um gegen die Amtseinführung des Präsidenten Trump zu protestieren. Die Demonstrationen markieren die größten ihrer Art in den USA seit den Protesten gegen den Vietnamkrieg.

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Madonna sprach sich bereits während des Wahlkampfes gegen die Präsidentschaft von Donald Trump aus, will die neue Ära jedoch dazu nutzen, einen Neuanfang zu starten. Sie sagte vor kurzem: „Wir sind so tief gesunken, wie nur möglich. Ab jetzt kann es nur bergauf gehen. Wir haben zwei Möglichkeiten: zerstören oder kreieren. Ich gehe den Weg der Schöpfung und ihr seid herzlich willkommen, mich zu begleiten. Und ich werde jeden Mann schlagen, der nicht sagt, dass er ein Feminist ist.“