Montag, 23. Januar 2017, 21:37 Uhr

Neuer Film mit Dennis Quaid: Wurde ein Hund hier gequält?

Wurde in Dennis Quaids neuem Film „Bailey – Ein Hund fürs Leben“ ein Hund missbraucht oder nicht? Diese Frage schien vor wenigen Tagen beantwortet, nachdem ‚TMZ‘ ein Video veröffentlicht hatte, in dem ein Hund sich weigert, ins Wasser geschubst zu werden.

Neuer Film mit Dennis Quaid: Wurde ein Hund hier gequält?
Foto: WENN.com

Daraufhin riefen ‚PETA‘ und andere Tierschutzorganisationen dazu auf, den Film zu boykottieren. Die Premiere und weitere Pressetermine wurden abgesagt. ‚Universal‘ veröffentlichte danach ein Statement, in dem es heißt, der „Anschein eines leidenden Tieres“ habe die Mitarbeiter entsetzt, allerdings sei versichert worden, dass der Schäferhund Hercules keinerlei Schäden davongetragen habe.

Der Co-Drehbuchautor des Films, W. Bruce Cameron, erklärte nun laut ‚Variety‘: „Ich fand das Video, das wir alle gesehen haben, schockierend, denn als ich am Set war, ging es allen um Sicherheit und Komfort für die Hunde. Wenn die Leute, die das Video aufgenommen und geschnitten haben, gedacht hätten, dass etwas nicht stimmt, warum haben sie dann 15 Monate gewartet, etwas dagegen zu tun, anstatt gleich zu den zuständigen Stellen zu gehen? Ich habe seitdem [andere] Aufnahmen vom fraglichen Tag gesehen, als ich nicht da war, und die zeichnen ein komplett anderes Bild. Der Text zum geschnittenen Video gibt einen falschen Eindruck davon, was passierte.“

Neuer Film mit Dennis Quaid: Wurde ein Hund hier gequält?
Foto: Constantin

Weiter erklärte er: „Der Hund hatte keine Angst und wurde nicht ins Wasser geschmissen – ich habe Aufnahmen mit Hercules von früher an diesem Tag gesehen, wo er freudig in den Pool springt. Als er den Stunt von der anderen Seite des Pools machen sollte, also anders als bisher, wurde er störrisch.“ Den Vorwurf der Tierquälerei streitet er ab: „Ich mochte es auch nicht, als Hercules‘ Kopf kurz unter Wasser war, aber da waren ein Gerätetaucher und ein Trainer im Pool, um ihn zu beschützen. Er liebt das Wasser, war nicht in Gefahr und nicht aufgebracht.“ Deutscher Kinostart ist am 23. Februar.