Dienstag, 24. Januar 2017, 18:38 Uhr

Tom Beck und Annika Ernst über ihren Quotenhit "Einstein"

Am 10. Januar startete auf SAT.1 die Serie ‚Einstein‘ mit Tom Beck (38) als Physik-Genie Felix Winterberg. In dem erfolgreichen Ableger des gleichnamigen Fernsehfilms. Die schöne Rothaarige an seiner Seite ist Annika Ernst (34) als  Kriminalkommissarin Elena Lange.

Tom Beck und Annika Ernst über ihren Quotenhit "Einstein"
Foto: klatsch-tratsch.de/Karsten Schröder

Letzten Dienstag legte die Serie, die in Doppelfolgen immer ab 20.15 Uhr ausgestrahlt wird, nochmal auf zu: 1,26 Millionen waren dabei. klatsch-tratsch.de hat mit den beiden über den Quotenhit geplaudert.

Was sagt ihr zu den tollen Quoten?
TB: Die Quote freut mich natürlich sehr. Doch am Mittwoch gibt’s schon wieder neue Zahlen. Wenn wir dieses Niveau halten können, hätten wir sicherlich einen Grund zum Feiern. Aber bis zum Ende der ersten Staffel ist es noch ein langer Weg…“

Könnt ihr euch mit euren Rollen ein wenig identifizieren?
AE: Es gibt durchaus die eine oder andere Parallele. Kommissarin Elena Lange ist alleinerziehende Mutter, wie ich auch. Ansonsten ist sie etwas „straighter“ und auch etwas schneller von ihrem Umfeld genervt, als ich es im wahren Leben wäre. Ihren Ermittlungspartner, den hochintelligenten Professor „Einstein“, hält sie ganz schön auf Trab (lacht).

Tom Beck und Annika Ernst über ihren Quotenhit "Einstein"
Foto: klatsch-tratsch.de/Karsten Schröder

Wie siehst du das Tom?
TB: Ich sehe das genauso wie Annika (lacht).

Wie ist das mit deiner Rolle? Ich kann mir dich schlecht als Physikgenie vorstellen.
TB: Das ist eine bösartige Unterstellung (lacht). Tatsächlich war Physik ein Fach, welches ich nach der zehnten Klasse, abgewählt habe und zwar mit sehr viel Leidenschaft (lacht). Ich war echt eine Null, aber anscheinend sieht man mir das auch an und ich kann es nicht verleugnen. Mathe war auch nicht so mein Ding. Überhaupt „Schule“ war nicht so mein Thema (lacht).

Was waren denn deine Lieblingsfächer in der Schule?
TB: Sport, Chor und Musik. Wenn ich „Chor“ nicht ins Abi eingebracht hätte, wäre es verheerend gewesen (lacht).

Was ist denn eure Bilanz für das Jahr 2016?
AE: Ich dachte mir schon Ende 2015, dass es ein tolles Jahr war, aber 2016 war noch viel besser. Ich bin neulich meine Fotos durchgegangen und da wurde mir nochmal klar, dass ich viele tolle Sachen unternommen und erlebt habe, wie z.B. meine Gleitschirmausbildung.

Tom Beck und Annika Ernst über ihren Quotenhit "Einstein"
Foto: klatsch-tratsch.de/Karsten Schröder

Was war euer Höhepunkt letztes Jahr? Privat, als auch beruflich?
AE: Privat war es der Marathon in Berlin, den ich mitgelaufen bin. Ich war schon immer eine begeisterte Läuferin und habe mir gewünscht, einmal einen Marathon mitzulaufen, doch leider habe ich mir 2001 meinen Fuß unglücklich gebrochen und konnte mehrere Jahre nicht trainieren. Doch 2016 erfüllte ich mir diesen Wunsch und bin den Berlin-Marathon gelaufen und das in vier Stunden zehn Minuten. Es war ein einzigartiges Erlebnis, mit einer tollen Atmosphäre. Wir wurden von so vielen Zuschauern angefeuert. Einfach unvergesslich! Wenn ich zurückdenke, werde ich etwas sentimental, denn dieser Moment hat mich sehr berührt. Beruflich gesehen war mein Highlight der Dreh mit Tom für die Folgen von „Einstein“.

Wie hast du dich auf den Marathon vorbereitet?
AE: Ich bin letztes Jahr zuerst in München und dann in New York einen Halbmarathon gelaufen. Ich wollte mich eigentlich besser darauf vorbereiten, aber die längste Distanz war ein Halbmarathon, deshalb hatte ich etwas Angst, ob ich den Marathon tatsächlich schaffe.

Was waren deine Tom?
TB: Da stinke ich komplett ab, mir steigen weder die Tränen in die Augen, noch wird mir heiß (lacht).
Ich habe gerade so gespannt zugehört, dass ich gar nicht überlegt habe, was ich jetzt auf die Frage antworte. Bei mir war es ein anderes Jahr als sonst, ich hatte mehr Freizeit als die Jahre zuvor.

Tom Beck und Annika Ernst über ihren Quotenhit "Einstein"
Foto: SAT.1 / Martin Rottenkolber

War es gewollte oder ungewollte Freizeit?
TB: Beides. Wenn man ein Projekt absagt, weil man nicht hundertprozentig überzeugt ist, hofft man natürlich, dass ein anderes Projekt etwas wird oder ein anderes reinkommt, welches dann vielleicht dann auch nicht kommt. Aber dafür hatte ich absurde drei Monate, wo ich kaum Luft hatte, weil ich „Einstein“ und „Wanted“ mit Matthias Schweighöfer gedreht habe. Dazu kam Musik und eine spontane Anfrage zu „Schlag den Star“ mit Daniel Aminati. Ich dachte da kann man nix verlieren gegen den. Privat war ich viel auf Reisen und das tat mir sehr gut.

Was sind deine nächsten Projekte?
TB: Die sind alle noch Top Secret (lacht). Die zweite Staffel „Einstein“ drehen ist geplant Viele andere Sachen kann ich leider nicht sagen, hängen von Entscheidern, Filmförderung, Castern und Co ab, deshalb kann ich momentan noch nicht viel sagen. Vielleicht erzähl ich dir jetzt etwas und in einem Monat ist es nicht mehr spruchreif, deshalb sage ich dazu besser nichts. Ich muss gerade etwas abwarten.

Was tut sich musikalisch bei dir?
TB: Ich schreibe gerade an meinem neuen Album, das dieses Jahr rauskommt.

Habt ihr euch schon mal überlegt, was ihr tun würdet, wenn die Schauspielerei keine Option mehr wäre?
TB: Damit habe ich mich noch nie ernsthaft auseinander gesetzt, aber klar war schon mal ein kurzer Gedanke da. Ich glaube ich würde gerne einen Job machen, bei dem ich mich körperlich betätigen müsste, ich könnte das wahrscheinlich nicht lange und habe höchsten Respekt vor Leuten, die das Tag täglich machen. Aber es ist für mich eine Erfüllung, wenn ich spüre und auch am besten auch noch sehe, was ich geschaffen habe.
AE: Ich kann das sehr gut nachvollziehen, was Tom beschreibt. Ich könnte mir z.B. vorstellen ganz woanders zu wohnen, vielleicht die Seychellen und dort Tauchlehererin zu sein. Ich liebe die Unterwasserwelt, ich glaube da würde mir die Schauspielerei nicht so abgehen.

Und so geht es heute Abend weiter: Gleich drei Frauen beschäftigen Felix „Einstein“ Winterberg (Tom Beck) im neuen Mordfall „Mikrowellen“ (ab 20.15 Uhr): Während er Nova Meierhenrich als Freundin eines ermordeten Homöopathen auf den Zahn fühlt, wird der Wissenschaftler selbst zum „Opfer“ eines Sektenoberhaupts: Tina Ruland alias Ambrosia ist die Ex-Frau des Ermordeten und lässt den Physikprofessor ausspionieren, während er mit Sekten-Jüngerin Sina (Maike Johanna Reuter) Tantra-Sex hat.