Mittwoch, 25. Januar 2017, 22:40 Uhr

Til Schweiger reagiert auf den Leitungswasser-Vorwurf

Til Schweiger widerspricht dem Vorwurf, in seinem Hamburger Lokal mit Leitungswasser abzuzocken. Der Preis von rund vier Euro für eine Flasche Wasser in seinem Lokal sei gerechtfertigt. Im Magazin ‚Stern‘ veröffentlichte Schweiger einen offenen Brief an die ‚Hamburger Morgenpost‘.

Til Schweiger reagiert auf den Leitungswasser-Vorwurf
Foto: AEDT/WENN.com

Mit dem Verkauf von aufbereitetem Leitungswasser möchte er die Umwelt schonen, erklärte der umtriebige Star nun: „Ursache hierfür ist ein Konzept, das in erster Linie durch seine Nachhaltigkeit besticht: Anders als andere Markenwasser reist unseres keine tausend Kilometer über die Autobahn, sondern wird vor Ort gefiltert, veredelt und abgefüllt. Allein der An- und Abtransport einer Flasche vom Großhändler würde einen größeren Co2-Fußabdruck hinterlassen, als jeder Liter, den es im Barefood Deli gibt.“

Zu teuer sei sein Wasser auch nicht: „Das Barefood Deli bietet sein Wasser aber nicht, wie in vergleichbaren Restaurants, für sieben oder acht Euro die Flasche an, sondern für vier Euro zwanzig“, erklärte der Schauspieler und fügte hinzu: „Wenn man jetzt bedenkt, was wir mit unserem Wasser alles anstellen, bevor es auf den Tisch kommt (filtern, zapfen, veredeln, etc.) und man die dafür erforderlichen Personalkosten einrechnet, liegt unser Deckungsbeitrag am untersten Ende dessen, was in der Hamburger Gastronomie Standard ist.“