Donnerstag, 26. Januar 2017, 17:42 Uhr

Dennis Quaid: „Für ,Bailey' wurde kein einziges Tier gequält“

Schauspieler Dennis Quaid (62) sieht sich nach der Veröffentlichung eines ‚TMZ’-Videos mit Vorwürfen der Tierquälerei für seinen Film ‚Bailey – Ein Hund fürs Leben’ konfrontiert. Die ‚PETA’ und andere Tierschutzorganisationen riefen sogar dazu auf, den Film zu boykottieren.

Dennis Quaid: „Für ,Bailey' wurde kein einziges Tier gequält“
Foto: Constantin

Während seiner Promo-Tour für den Streifen machte der Hollywoodstar gestern (25. Januar) auch einen Abstecher zur ‚Today Show’. Da ging der 62-Jährige noch einmal auf die Vorwürfe ein und erklärte: „Es wurde absolut keinem Hund dafür Leid angetan.“ Er ergänzte: „Das war ein Stück eines Videos, das während der Dreharbeiten von einer unbekannten Person geschossen wurde. Er hat es auch [.] bearbeitet und manipuliert, um es so aussehen zu lassen, als ob der Hund gequält wird. Der Hund war in diesem Wasser glücklich und danach auch und er war o.k. Was nicht gezeigt wird sind Taucher unter dem Wasser für den Hund. Jegliche Vorsichtsmaßnahme wurde getroffen. Rampen unter dem Wasser für den Hund auf denen er stehen konnte. Er hing nicht einfach im Wasser.“

Ja, klar. Das alles scheint doch ein wenig weit hergeholt, wenn man sich den Clip mit dem offensichtlich verängstigten Schäferhund anschaut. Aber vermutlich soll hier einfach nur Schadensbegrenzung getroffen werden.

Zuvor hatte schon der Co-Drehbuchautor des Films, W. Bruce Cameron gegenüber ‚Variety’ die Tierquälerei-Vorwürfe ebenfalls abgestritten. Er verkündete: „Ich fand das Video, das wir alle gesehen haben, schockierend, denn als ich am Set war, ging es allen um Sicherheit und Komfort für die Hunde. Wenn die Leute, die das Video aufgenommen und geschnitten haben, gedacht hätten, dass etwas nicht stimmt, warum haben sie dann 15 Monate gewartet, etwas dagegen zu tun, anstatt gleich zu den zuständigen Stellen zu gehen? Ich habe seitdem [andere] Aufnahmen vom fraglichen Tag gesehen, als ich nicht da war, und die zeichnen ein komplett anderes Bild. Der Text zum geschnittenen Video gibt einen falschen Eindruck davon, was passierte.“ Der Hund wäre zu keiner Zeit in Gefahr gewesen. Der Streifen kommt am 23. Februar in die Kinos. (CS)