Freitag, 27. Januar 2017, 12:18 Uhr

Emma Stone: Hollywood war ihr zu viel

Emma Stone war von der „Energie“ in Hollywood völlig überwältigt. Die ‚La La Land‘-Darstellerin zog 2009 lieber an die Ostküste, da ihr das Leben in der Filmhauptstadt viel zu weltfremd vorkam.

Emma Stone: Hollywood war ihr zu viel
FotO. WENN.com

Stone erklärte: „Ich fing an, mich von der Energie in Hollywood überwältigt zu fühlen. Wenn ich irgendwo hinging, konnten alle nur über die Filmbranche sprechen. Ich fühlte mich umzingelt. Nachdem ich aufgrund von ‚Easy A‘ meine Anonymität verloren hatte, war es, als ob ich wieder sieben Jahr alt wäre. Es machte mir Angst.“ Und obwohl der Name der 28-Jährigen bereits über zehn Jahre in Hollywood bekannt ist, gibt sie zu, dass sie noch immer vor Interviews nervös ist. „Vor einem Interview muss ich fünf Minuten alleine sein, atmen und mich konzentrieren, da ich so nervös bin“, verriet Stone, „Interviews sind irgendwie wie Therapie, außer dass alle deine Antworten aufgeschrieben und abgedruckt werden. Ich will immer lieber auf der anderen Seite sitzen.“

Derweil könnte es für die Stone beruflich zur Zeit nicht besser laufen: ‚La La Land‘ ist für 14 Oscars nominiert und knackte damit einen Rekord, den zuvor nur ‚Titanic‘ und ‚Alles über Eva‘ erreicht hatten. Über ihre Nominierung sagte die Schauspielerin: „Ich bin so dankbar für diese Ehre und ich so glücklich, dieses Gefühl mit meiner ‚La La Land‘-Familie teilen zu können. Das Beste am Leben ist, mit Menschen in Kontakt zu treten und ich liebe die unglaublich talentierten, freundlichen und leidenschaftlichen Menschen, mit denen ich an diesem Film arbeiten durfte. Ich freue mich auch besonders, dass der Film bei den Zuschauern so gut ankam und hoffe, dass er denen, die ihn schauen, ein bisschen Schwung mitgibt. Das ist mehr, als wir uns je vorstellen konnten, und wir können es nicht abwarten, gemeinsam zu feiern.“