Samstag, 28. Januar 2017, 13:27 Uhr

Gil Ofarim: Rolle rückwärts?

Die Promi-Kandidaten für ‚Let’s Dance‘ stehen fest – mit dabei ist Musiker und Schauspieler Gil Ofarim. Über dessen Teilnahme sind allerdings einige verwundert. Für den Münchner, der mit vollem Namen Gil Doron Reichstadt Ofarim heißt, läuft es zur Zeit rund.

Gil Ofarim: Rolle rückwärts?
Foto: Schultz-Coulon/WENN.com

Nach seiner Teilnahme bei ‚The Voice of Germany‘ ist der Musiker mit Leib und Seele aktuell sonntags in der RTL-Musikshow ‚It takes 2‘ zu sehen. In dem neuen Fernseh-Format unterstützt der ehemalige Teeny-Star als Coach die singenden Promis. Aufgewachsen in Deutschland und Israel wurde er 1997 von der Jugendzeitschrift ‚Bravo‘ entdeckt und veröffentlichte kurz darauf seine erste Single ‚Round ’n‘ Round (It Goes)‘. Seitdem ging es für ihn mit hohen Chartplatzierungen und langen Touren durch Asien heiß her. Auch als Schauspieler (‚Gute Zeiten, schlechte Zeiten‘), Synchronsprecher und Musical-Darsteller (‚Hair‘) konnte man das Multi-Talent schon bewundern.

Gil Ofarim: Rolle rückwärts?
Olympiasieger Matthias Steiner (r.) und Profisänger Gil Ofarim bei „It Takes 2“. Foto: RTL / Frank W. Hempel

Am 3. Februar veröffentlicht der 34-Jährige seine neue Single ‚Still Here‘. Nun soll der einstige Teenie-Star als Kandidat bei ‚Let’s Dance‘ teilnehmen. Doch gegenüber ‚Promiflash‘ verkündete er doch vor einiger Jahren, dass er eigentlich gar nicht viel von solchen TV-Shows halte. Beim ‚Face of Germany Award‘ 2013 gab er in einem Interview preis: „Wenn wir Fernsehen schauen, dann gucken wir großartige Sender wie ‚ZDFneo‘, ‚ZDFkultur‘, ‚ARTE'“.

Seine damalige Freundin, jetzt Ehefrau, Verena Brock, ergänzte: „Fernsehen schauen wir echt selten, weil da läuft einfach nichts Gutes. Also, wenn, dann nur Spezielles und ‚Apple-TV‘.“ Wir sind gespannt, wie er sich trotz seiner Abneigung zum Fernsehen in der ‚RTL‘-Tanzshow schlägt. Bei ‚It Takes 2‘ macht er jedenfalls eine echt grandiose Figur.

‚Let’s Dance‘ startet am 24. Februar mit einer „Großen Kennenlernshow“.