Samstag, 28. Januar 2017, 18:10 Uhr

Iris Berben macht jetzt Werbung für das hier

Die Münchener Schauspielerin Iris Berben wirbt für den Flirt. Der habe es in unserem heutigen Lebensalltag gar nicht einfach.

Iris Berben macht jetzt Werbung für das hier
Foto: Ralf Succo/WENN.com

Nach Ansicht von Berben hat es der Flirt heutzutage „zunehmend schwerer“. Grund seien neue Regeln im Zwischenmenschlichen. Es werde „so getan, als sei jede Annäherung ein Versprechen und jedes Signal eine Grenzüberschreitung“, sagte Berben der „Süddeutschen Zeitung“. Ein weiteres Hindernis sieht Berben (unfassbare 66, „Anleitung zum Unglücklichsein“) in heutigen Kennenlern-Portalen: Der Platz für Flirt sei „schon so von Sexualität und Erwartungen besetzt“.

Mehr zu Oliver Berben: „Meine Mutter ist eine coole Oma“

„Der Flirt war immer da“, sagte die Schauspielerin in Bezug auf ihre eigene Vergangenheit. Sie habe etwa auch mit dem israelischen Staatspräsidenten Schimon Peres (1923-2016) geflirtet. Sie halte das „Leben als Flirt“ für eine „schöne Idee“: „Flirten hat gar nichts mit Ausführen oder dem Erreichen eines Zieles zu tun. Ein Flirt – das hat was Flirrendes. Das hat eine Leichtigkeit. Das hat etwas mit einem nie gegebenen Versprechen zu tun“, so Berben. „So würde ich eigentlich am liebsten 24 Stunden am Tag leben.“ (dpa)