Sonntag, 29. Januar 2017, 15:04 Uhr

Bye, bye, Winterblues: Die Frühjahr- und Sommertrends 2017

Es ist kalt, grau-weiß und eben Winter. Entsprechend funktional ist auch die Mode derer, die sich nicht nur vor den heimischen Kaminofen kuscheln können. Aktuell geht es nämlich darum, bei den vorherrschenden Minustemperaturen nicht zu frieren.

Bye, bye, Winterblues: Die Frühjahr- und Sommertrends 2017
Foto: pixabay.com © efes

Bevor sich aber der Winter-Blues einstellt, weil das Zwiebelprinzip jeglichen Sinn für Mode zerstört, soll an dieser Stelle ein Ausblick auf die Frühjahr- und Sommertrends 2017 gewährt werden.

Die Farbwelt wird kräftiger
Die herbstlichen Pastelltöne dürfen im Frühjahr gut und gerne im Schrank bleiben, denn jetzt ist Farbe gefragt. Wer besonders mutig ist, setzt auf die Pantone-Farbe des Jahres, auf Greenery. Wem indes der giftgrüne Touch einen Tick zu weit geht, der deckt sich für die Frühjahr- und Sommerzeit mit diesen Farben ein: „Butterblumengelb, Himmelblau, Hellrosa, Flieder, Pink und Orange erinnern an blühende Frühlingswiesen und machen Lust auf die Sommermode 2017.“ Wie eben diese Farben in kompletten Styles wirken, verrät dieser Beitrag.

Flower Power und Sträflings-Look
Die modebewusste Frau erkennt man in diesem Frühjahr an zweierlei: Am Blümchenlook, der vor wirklich keinem Kleidungsstück (Schuhe eingeschlossen!) Halt macht oder am Streifen-Look (wie bei Annika Ernst), der – kombiniert mit den passenden Accessoires gerne zum Marine-Look gestylt werden kann. Und auch bei diesem Trend gibt es die Variation für Mutige, die sich mit dem Schlagwort „Mustermix“ beschreiben lässt. Jacquard-Stoffe, die Kombination aus großen Karos und Blumenprint sind ebenso angesagt wie der Boho-Style.

Richtig geschnürt, ist halb gestylt
Was so kryptisch klingt, sagt eigentlich nur eins: Durchs Jahr 2017 kommt die mode-affine Frau nur mit einem Gürtel, oder um genauer zu sein – mit einem Taillengürtel. Mit Blick auf die Laufstege scheinen die Mini-Varianten heuer weniger gefragt zu sein. Stattdessen darf der Gürtel durchaus etwas mächtiger ausfallen. Tut er dies nicht, kann ganz einfach nachgeholfen werden, indem gleich mehrere Gürtel übereinander geschnürt werden.

Platz, Platz und noch mehr Platz
All das, was anliegt, was frau die Bewegungsfreiheit und das Atemvermögen einschränkt, das darf in 2017 getrost im Schrank bleiben, denn dieses Jahr ist das Jahr der fließenden, weiten Schnitte. Das bedeutet für die Frau von heute erstmal: Schrank umräumen. Skinny Jeans, Leggins und all die super-engen Teile dürfen in die zweite Reihe rutschen. Nun ist in der ersten Reihe Platz für Volants, Trompeten- und Puffärmel und Überlänge. Eben diese darf übrigens auf fast jedes Kleidungsstück angewandt werden. Cardigans reichen bis zu den Waden, Blusenärmel dürfen so lange sein, dass sie gut eine Handlänge über die Fingerspitzen hinausragen und auch Hosen dürfen federleicht und ohne anzuliegen einfach nur um die Beine herumwehen.

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2017 wird eine Hommage an die 80er Jahre
Dass Trends sich regelmäßig wiederholen, ist längst kein Geheimnis in der Modewelt mehr. Das Jahr 2017 bedient sich in erster Linie an der Mode der 80er Jahre. Rüschen, Glitzer und mächtig große Schulterpartien sind demnach in 2017 angesagt. Mit Blick auf die Accessoires der Zeit ist ein Griff zu langen Ketten und Lederarmbändern immer eine gute Wahl.

Vichy, Gingham oder einfach nur Karo
Wie die quadratische Musterung auf Stoff nun final heißen soll, darüber ist sich die Modeszene in diesem Frühjahr und Sommer alles andere als einig. Klar ist nur: Kariert soll es sein. Was einst nur oberhalb der echt bayerischen Lederhose erlaubt war, ist längst alltagstauglich geworden – und ist gerade im Jahr 2017 modisch betrachtet auch nicht mehr wegzudenken. Große Karos mimen den Collegestyle, der vor allem auf kurzen Röcken bestens zur Geltung kommt. Kleinkariert (wie Michelle Hunziker) dürfen indes sogar ganze Kleider sein, die kurz oder in trendiger Überlänge auf den Laufstegen zu finden sind.

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Glänzende Aussichten
Es sind nicht nur die 80er Jahre, die den Metallic-Look zurück bringen, sondern auch die neu entflammte Liebe der Modeschöpfer für Pailletten. Diese haben nun jahrelang ein trauriges Dasein als unscheinbares Highlight gelebt und dürfen nun gerne in Massen aufgenäht werden – wie auf diesem Kleid von Priyanka Chopra. Paillettenkleider und -röcke sind dabei die auffälligsten Optionen, diesen Modetrend auszuführen.

Trage, was du denkst
Ehrlichkeit und Offenheit sind gefragt – auch wenn das manchmal fürs Gegenüber ganz schön unangenehm werden kann. Die Modewelt setzt in 2017 auf deutliche, aber stumme Worte und das bedeutet: Lässige Shirts mit mächtig auffallenden Slogans liegen heuer im Trend. Übrigens muss ein Look mit einem Shirt nicht gleich casual sein, denn das Shirt darf gerne auch zum Rock kombiniert werden.

Bralettes und Lingerie-Look
Vergleichsweise neu auf der Modebühne sind diese zwei Trends, die doch ein wenig auf Dasselbe abzielen: Die Unterwäsche wird hier nämlich im Alltag getragen – und zwar deutlich sichtbar für jedermann. Bralettes sind BHs mit Rückenteil, die in 2017 einfach drüber anstatt drunter getragen. (KTAD)