Sonntag, 29. Januar 2017, 16:49 Uhr

Casey Affleck: Vatersein half bei der neusten Filmrolle

Casey Affleck hätte ‚Manchester by the Sea‘ nicht drehen können, wenn er nicht selbst Vater wäre. Der 41-Jährige hat gemeinsam mit seiner Noch-Ehefrau Summer Phoenix die Söhne Indiana (12) und Atticus (9).

Casey Affleck: Vatersein half bei der neusten Filmrolle
Foto: WENN.com

In dem Drama von Kenneth Lonergan spielt er den Hausmeister Lee Chandler, der nach dem Tod seines Bruders in seine Heimatstadt zurückkehrt. Dort muss er sich um seinen Neffen kümmern und wird unfreiwillig mit dramatischen Erinnerungen aus seiner Vergangenheit konfrontiert. Seine eigenen Kinder waren nämlich in einem Feuer gestorben, das Lee selbst versehentlich verursacht hatte. Eine wahrlich schwere Rolle, in die sich Affleck da einfühlen musste.

„Ich glaube nicht, dass ich es hätte machen können, wenn ich nicht selbst Vater wäre. Das macht es schwerer, denn du durchlebst den Albtraum, du fällst in das Kaninchenloch und quälst dich durch Gedanken, die erschreckender sind, als du dir je hättest vorstellen können – das Worst-Case-Szenario“, gesteht er.

Zugleich bezeichnet er seinen Part jedoch auch als „Traumrolle“: „Wenn du mit einem so talentierten Team zusammenarbeitest, fühlst du dich sicher genug, um diese Straße entlangzufahren, auf der du dich selbst verlieren kannst […] und du weißt, dass du toll unterstützt wirst.“ Doch wie der smarte Darsteller dem ‚OK!‘-Magazin verrät, habe ihm die Rolle, für die er als ‚Bester Hauptdarsteller‘ bei den ‚Oscars‘ nominiert wurde, auch schwer aufs Gemüt geschlagen: „Ich habe seine launenhafte Persönlichkeit nicht so einfach abstreifen können. Denn wenn ich einmal drin bin, muss ich so lange dort sein wie möglich. Ich bin kein Schauspieler, der einfach so leicht rein und raus gehen kann. Es ist schwer, wieder zurückzugehen und dieses Gewicht wieder auf sich zu nehmen.“ Rückblickend meint der Schauspieler, dass es deshalb auch keinen Spaß gemacht habe, während den Dreharbeiten Zeit mit ihm zu verbringen.