Mittwoch, 01. Februar 2017, 15:26 Uhr

50 Cent zieht gegen seine ehemaligen Mitstreiter vor Gericht?

50 Cent verklagt offenbar seine Ex-Anwälte. Der Rapper fährt die Krallen gegen seine ehemaligen gesetzlichen Vertreter aus, da er ihnen die Schuld dafür gibt, 2015 gegen Lastonia Leviston vor Gericht verloren zu haben.

50 Cent zieht gegen seine ehemaligen Mitstreiter vor Gericht?
Foto: Judy Eddy/WENN.com

Leviston hatte den Hip-Hopper damals erfolgreich verklagt, ihr fünf Millionen Euro zu zahlen, weil er ein Sextape von ihr und ihrem Partner Rick Ross online geleakt hatte. Infolgedessen hatte der Musiker Insolvenz anmelden müssen. Vor dem Insolvenzgericht in Connecticut reichte der Star nun die Klage gegen seine Ex-Anwälte ein, da er behauptet, dass sie ihn damals unzureichend unterstützt hätten. In seiner Beschwerde erklärt der Künstler, dass er nicht in dieser finanziellen Notlage gelandet wäre, wenn sich Smith und Raymond nicht so „nachlässig, achtlos und unethisch“ verhalten hätten.

Nun fordert der ‚In Da Club‘-Interpret laut ‚The Wrap‘ insgesamt rund 30 Millionen Euro Schadensersatz aufgrund einer Vernachlässigung der treuhänderischen Verantwortung und gewissenlosen Handelns. In den gerichtliche Dokumenten soll zu lesen sein: „Reed Smith und Raymond sind den etablierten gesetzlichen Regeln nicht gefolgt, um [50 Cent] im Leviston-Fall zu repräsentieren. Sie haben ihn unzureichend vertreten und ungenügende Vorbereitungen für den Prozess getroffen.“ Aufgrund der Inkompetenz der Anwälte habe sich der 41-Jährige noch am Vorabend des Prozesses anderweitig gerichtliche Unterstützung suchen müssen.