Freitag, 03. Februar 2017, 14:25 Uhr

Naomie Harris: Für drei Tage Arbeit eine Oscar-Nominierung

Naomie Harris hat für drei Tage Arbeitseinsatz eine ‚Oscar‘-Nominierung bekommen. Die 40-Jährige wurde für ihre Performance in ‚Moonlight‘ in der Kategorie ‚Beste Nebendarstellerin‘ nominiert.

Naomie Harris: Für drei Tage Arbeit eine Oscar-Nominierung
Foto: Adriana M. Barraza/WENN.com

Jetzt gab die Schönheit zu: „Ich hatte nur drei Tage, um den Film zu drehen. Wir haben das ganze Ding komplett in der falschen Reihenfolge gedreht. Also war ich erst alt, dann mittelalt, dann jung – total durcheinander. Es war nie so geplant. Ich sollte eigentlich drei Wochen lang drehen. Aber sie konnten mein Visum nicht organisieren. Deswegen wurde alles in drei Tage gepresst.“ Weiter verriet die Darstellerin gegenüber dem ‚W‘-Magazin: „Barry [Jenkins] war so beruhigend und aufbauend und dank ihm hatte ich das Gefühl, als ob es durchaus möglich wäre, das zu tun. Ich hatte davor auch schon recherchiert, weswegen ich meinen Charakter kannte. Es kam mir so vor, als ob ich sie in- und auswendig kannte. Ich hatte das Gefühl, dass ich sie besser als alle anderen Charaktere kennen würde, die ich gespielt hatte, weil ich wusste, dass ich so wenig Zeit auf dem Set haben würde.“

Mehr: Best Dress of the Day (432): Naomi Harris punktet in Weiß

Naomie gab kürzlich in einem Interview mit ‚The Telegraph‘ außerdem über ihre Rolle zu: „Ich wollte keine Crack-Abhängige spielen. Ich finde, dass es schon genügend negative Porträtierungen von Frauen generell und von schwarzen Frauen im Speziellen gibt. Ich bin mit dieser richtig starken Mutter aufgewachsen – sehr intelligent, mächtig, unabhängig – und ich habe sie immer bewundert. Sie war auch Teil einer Gruppe an starken, mächtigen Frauen. Selten habe ich gesehen, dass diese Frauen auf dem Bildschirm repräsentiert wurden. Als ich meine Karriere begann, habe ich mir vorgenommen, sie zu repräsentieren. Deswegen habe ich zuallererst Nein zu der Rolle gesagt.“