Freitag, 03. Februar 2017, 16:55 Uhr

"South Park": Keine Trump-Verarsche mehr

Die Macher der Zeichentrickserie „South Park“ Trey Parker und Matt Stone, haben sich dazu entschlossen in Zukunft keine Witze mehr über Donald Trump (70) zu machen. Im Interview mit ABC News Australien, verrieten sie warum.

"South Park": Keine Trump-Verarsche mehr
Foto: Judy Eddy/WENN.com

„South Park“ gehört jetzt seit fast zwanzig Jahren fest ins TV-Programm. Die Show ist bekannt dafür, aktuelle Themen aus Musik, Lifestyle und Politik aufzugreifen und zu parodieren. In den letzten zwei Staffeln wurde der wohl derzeit polarisierendste Mann der Welt, Donald Trump, häufig und gerne auf die Schippe genommen. Aber damit ist jetzt Schluss.

In einem TV-Interview sagten Parker und Stone, dass sie sich in der kommenden Staffel „mit Trump-Witzen zurückhalten werden.“ Sind die beiden etwa plötzlich Fans von „The Donald“ geworden? Nein, ganz und gar nicht, aber sie meinen, wie wüssten einfach nicht, wie man die momentane Lage noch absurder machen könnte.

„Es ist gerade sehr schwierig, denn unsere Satire wurde zur Realität. Wir haben uns letztes Jahr wirklich Mühe gegeben, uns über die Geschehnisse lustig zu machen, aber wir waren nicht schnell genug. Das, was in Wirklichkeit passiert, ist viel lustiger als alles, was wir uns jemals hätten ausdenken können. Also haben wir uns entschlossen, uns zurückzunehmen. Wir lassen sie ihre Comedy machen und wir machen unsere.“

Schade, denn gerade die Trump-Parodien in der 19. Staffel von 2015 waren unglaublich gut. Aber gut, die neuen Folgen kommen auch erst im Herbst und vielleicht überlegen es sich die beiden bis dahin noch einmal anders. (LG)