Samstag, 04. Februar 2017, 15:23 Uhr

Kesha: Flammende Videobotschaft

Kesha macht sich öffentlich gegen Cyber-Mobbing stark. Die arg gebeutelte Sängerin (‚Die Young‘) taucht in einer Veröffentlichung von ‚Hack Harassment‘ auf, um für mehr Aufmerksamkeit für Mobbing-Opfer zu garantieren.

Kesha: Flammende Videobotschaft
Foto: Youtube

Die Koalition unterstützt den Aufbau einer integrativen und sicheren Online-Community – frei von Belästigung. Die 29-Jährige erklärt darin, dass der Kampf gegen Online-Schikane für sie eine „Herzensangelegenheit“ wäre. Kesha: „Niemand, unabhängig von Herkunft oder Glaube, sollte der Belästigung im Netz ausgesetzt sein. Ich hoffe, das Bewusstsein für dieses wichtige Thema schärfen zu können.“

Chris Loo, Leiter von ‚Hack Harassment‘, erklärte: „Wir sind sehr stolz darauf, mit Kesha zusammenzuarbeiten. Mit dem Teilen ihrer Meinung hilft sie uns, so dass wir hoffentlich bald die Schwere der Auswirkungen des Missbrauchs online reduzieren können.“

Kesha war in letzter Zeit vor allem wegen ihrem öffentlichen Kleinkrieg mit dem Musikproduzenten Dr. Luke aufgefallen. Sie wirft ihm vor, sie über mehrere Jahre sexuell, körperlich, verbal und emotional missbraucht zu haben. Dem Magazin ‚Billboard‘ erzählt sie, dass sie plant, ihre „Schwachstellen“ auf dem neuen Album zu veröffentlichen.

Kesha: „Ich habe gegen eine Menge Dinge angekämpft, einschließlich Angstzustände und Depressionen. Die Kraft zu finden, diese Dinge zu überwinden, ist nicht einfach. Aber vielleicht kann ich mit meinen Songs anderen helfen, durch harte Zeiten zu kommen. Ich bin jetzt eine erwachsene Frau, die die Macht meiner Stimme kennt.“ Weiter gibt der ‚TiK ToK‘-Star zu: „In der Vergangenheit habe ich mich immer gefühlt, als müsse ich etwas beweisen. Heute schreibe ich, was ich mit der Welt teilen will und nicht mehr, was ich denke, was die Welt von mir hören will. Gut oder schlecht, ich bin einfach nur ich.“ Dr. Luke bestreitet alle Vorwürfe gegen ihn.