Sonntag, 05. Februar 2017, 16:59 Uhr

Nominiert für den Oscar: "Mein Leben als Zucchini"

Am 16. Februar startet in den deutschen Kinos der Animationsfilm „Mein Leben als Zucchini“. Er wurde von der Schweiz ins Rennen um eine Nominierung für die 89. Academy Awards in der Kategorie „Fremdsprachiger Kinofilm“ gebracht – und siehe da: Nun ist er nominiert für den Oscar!

Nominiert für den Oscar: "Mein Leben als Zucchini"
Foto: polyband Medien GmbH

In detaillierter, farbenfroher Stop-Motion-Technik präsentiert Regisseur Claude Barras in seinem ersten Langfilm mehr als kurzweilige Familienunterhaltung: Ihm gelingt es auf leichtfüßige, aber lehrreiche Art und Weise, die unterschiedlichen, schwierigen Biografien der Kinder auf behutsame Weise zu beleuchten und somit einen pädagogisch wertvollen Beitrag zu schaffen, der Kinder, Eltern und Erzieher gleichermaßen begeistern wird.

Und darum geht’s: Zucchini – so lautet der Spitzname eines kleinen, neunjährigen Jungen, der nach dem plötzlichen Tod seiner Mutter mit einem neuen Leben konfrontiert wird. Der fürsorgliche Polizist Raymond bringt ihn ins Heim zu Madame Papineau, wo er fortan mit anderen Kindern aufwächst und seinen Platz in der Gesellschaft sucht. Das Zusammenleben ist nicht immer einfach, denn auch der freche Simon, die besorgte Béatrice, die schüchterne Alice, der etwas zerzauste Jujube und der verträumte Ahmed haben bereits viel erlebt.

Nominiert für den Oscar: "Mein Leben als Zucchini"
Foto: polyband Medien GmbH

Aber sie raufen sich zusammen und geben einander Halt auf dem Weg, ihr Leben in ruhigere Bahnen zu lenken. Eines Tages stößt die mutige Camille zu ihnen, und Zucchini ist zum ersten Mal im Leben ein bisschen verliebt: Camille ist einfach wunderbar! Doch ihre Tante ist auf das Pflegegeld aus und plant, Camille zu sich zu holen. Können Zucchini und seine Freunde verhindern, dass die kleine Gruppe auseinandergerissen wird?

Nominiert für den Oscar: "Mein Leben als Zucchini"
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