Dienstag, 07. Februar 2017, 19:56 Uhr

Rodrigo Alves: Die lebende Ken-Puppe hat ein neues Problem

Neues aus den Niederungen von Ich-Darstellern, die ihr fehlendes Selbstbewusstsein gerne auch durch die überkandidelte Renovierung ihrer zumeist doch ganz passablen Fassade auszugleichen versuchen.

Rodrigo Alves: Die lebende Ken-Puppe hat ein neues Problem
Foto:Rocky/WENN.com

Der ehemalige brasilianische Flugbegleiter Rodrigo Alves sieht sich als menschlichen Ken, dem berühmten Barbie-Pendant. Er ließ bereits für 430.000 Euro in über 40 Operationen an sich herumschnippeln, dabei ist der Mann erst 33 Jahre alt. Das Ergebnis ist eher erschreckend als schön. Durch die zahlreichen OPs bekam er jetzt auch noch eine riesige Zyste hinterm Ohr. Nun tourt er durch sämtliche britische TV-Shows.

Nach seinem letzten Snapchat machten seine Fans den gebürtigen Brasilianer erst darauf aufmerksam, dass er eine große Blase hinter seinem Ohr hat. Das TV-Sternchen hatte diese bis dahin gar nicht bemerkt. Irgendwie seltsam, denn man könnte meinen, dass jemanden, der sich so sehr mit seinem Aussehen beschäftigt und alles an sich operativ verändern lässt, das ihm nicht passt, eine knapp bohnengroße Zyste am Ohr auffallen würde.

Gefährlich oder schmerzhaft ist die Blase zum Glück nicht. Das Problem ist eher, dass sie von Tag zu Tag größer wird. Deswegen will “Human Ken“ den ungeliebten Auswuchs auch noch entfernen, bevor er zur Oscar-Party von Elton John geht. Wie er gegenüber „MailOnline“ sagte, wird der US-Chirurge Dr. Payman Simoni wohl die Zyste entfernen und dann gleich noch eine neue Gesichtsbehandlung machen. Rodrigo will nämlich die perfekte Puppenhaut für seinen Auftritt in Los Angeles.

Eine enorme Sorge plagt ihn aber: „Ich hoffe, die Stelle wird nicht angeschwollen sein. Es ist harte Arbeit, wunderschön zu sein.“

Stichwort wunderschön. Das liegt ja bekanntlich im Auge des Betrachters. Und auch wenn viele das operierte Gesicht von Rodrigo wohl eher unnatürlich und erschreckend finden, findet sich der TV-Star selber sehr hübsch. „Die meisten von uns versuchen sich zu verändern, ich habe nur extremere Maßnahmen ergriffen. Ich bin heute eine andere Person, jetzt passt mein Seele zu meinem Körper. Plastische Chirurgie hat mich zu dieser Person gemacht. Ich möchte die beste Person sein, die ich mit Schönheits-Ops werden kann.“ Zuletzt machte der junge Mann ja mit einer womöglich abfallenden Nase Schlagzeilen.

Auf die Frage hin, ob er süchtig nach Beauty-Operationen sei, antworte er nur: „So etwas gibt es nicht.“ Ergo hat er auch keinerlei Intension sich nicht mehr unters Messer zu legen. (LK)