Donnerstag, 09. Februar 2017, 16:20 Uhr

Aaron Taylor-Johnson: Glücklich über die Nicht-Nominierung für den Oscar

Britenüberflieger Aaron Taylor-Johnson (26) war 2016 in Tom Fords Thriller „Nocturnal Animals“ zu sehen. Für seine Rolle als  psychopathischer Mörder Ray Marcus bekam er ziemlich überraschend den Golden Globe als bester Nebendarsteller.

Aaron Taylor-Johnson: Glücklich über die Nicht-Nominierung für den Oscar
Foto: WENN.com

Es reichte aber nicht für eine Oscar-Nominierung. Und deshalb ist er ganz begeistert! Im Interview mit dem Magazin „Vulture“ sagte der junge Schauspieler jetzt, dass er darüber eigentlich ganz glücklich sei. „Ich war ganz erleichtert, als meine Frau mir sagte, dass ich nicht nominiert bin. (…) Von den Golden Globes mit einem Award nach Hause zu kommen war brillant, aber ich war sechs Monate auf Promo-Tour für den Film. Als Schauspieler ist es besser, seine Energie kreativ zu verwenden.“

Und auch zur Oscar-Verleihung selbst wird er nicht kommen, das hat aber persönliche Gründe. Aaron ist nämlich mit der deutlich ältren Regisseurin von „Fifty Shades of Grey“, Sam Taylor-Johnson (49), verheiratet. Sie ist 23 Jahre älter als er. Da schaut er sich die Gala lieber von Zuhause vor dem Fernseher an und muss keine dummen Fragen beantworten, wie so eine Liebesbeziehung denn möglich sei.

Aaron Taylor-Johnson looking fine.

Posted by Lady Boners on Donnerstag, 9. Februar 2017

Aaron dreht immer nur einen Film pro Jahr um sich sehr intensiv auf die Rolle vorbereiten zu können, ohne dabei seine Frau und seine vier Kinder zu vernachlässigen. Um in „Nocturnal Animals“ innerlich und äußerlich giftig auszusehen, trank er jede Menge Dosenbier und rauchte Kette, wie er verriet.

Die Zuschauer werden den Newcomer als nächstes im Drama „The Wall“ sehen. Darin spielt er einen Scharfschützen im Irak. Hierfür arbeitete er mit dem Director Doug Liman (51) zusammen, der schon die Actionfilme „Die Bourne Identität“ und „Mr und Mrs Smith“ machte. Für seine Rolle in „The Wall“ verbrachte er viel Zeit mit echten Scharfschützen. Die Kontaktdaten hatte er von Bradley Cooper (42), der sich auf seine Hauptrolle in „American Sniper“ genauso vorbereitetet hatte. Der Kriegsfilm kommt voraussichtlich im Mai in die Kinos.