Donnerstag, 09. Februar 2017, 9:18 Uhr

Lena Dunham: "... dann mache ich einfach einen auf Hannah"

Lena Dunham leidet unter mehr Angstzuständen, als ihre ‚Girls‘-Rolle Hannah Horvath. Das 30-jährige Multitalent hat zugegeben, dass sie zwar viele Charaktereigenschaften mit ihrem Leinwand-Charakter teilt, die Angstprobleme aber verschiedener Natur wären.

Lena Dunham: "... dann mache ich einfach einen auf Hannah"
Foto: Adriana M. Barraza/WENN.com

Im New Yorker Gemeinschaftszentrum ’92nd Street Y‘ sprach der erfolgreiche Star mit Dr. Ann Marie Albano über ihre Ängste: „Am Ende des Tages würde ich sagen, dass ich größere Ängste als Hannah habe. ‚Mag dieser Junge mich?‘, ‚War dieses Vorstellungsgespräch in Ordnung?‘, mir ist ein bisschen bewusster, was auf dieser Welt passiert, als ihr. Ich interessiere mich mehr dafür, was andere Leute fühlen, habe also mehr Elemente in meinem Leben, um die ich mir Sorgen machen kann.“ Weiter gab der Star der HBO-Serie preis: „Wenn ich einen wirklich schlechten Tag mit einer Angstattacke habe, mache ich einfach einen auf Hannah. Sie hat eine Menge weniger Probleme als ich! Außerdem ist niemand wütend auf sie auf Twitter.“ Bei der Schriftstellerin und ‚Girls‘-Schöpferin wurden eine Menge verschiedener Ängste diagnostiziert. Unter anderem geht es um Trennungsangst, Hypochondrie und Zwangsstörungen.

Die 30-Jährige ist davon überzeugt, dass ihr der Cocktail an Medikamenten, der ihr gegen ihre Probleme verschrieben wurde, mehr geschadet, als geholfen hat. Sie erklärte: „Ich bin kein Arzt, auch wenn ich das gern von mir glaube. Ich weiß aber jetzt, dass sie immer mehr verschreiben, als notwendig ist.“ Lenas Sorgen nahmen das größte Ausmaß, als sie eines Tages vor ihrem Haus in Brooklyn, New York City, stand und auf ein Auto vor ihr starrte. Sie erinnert sich: „Ich fühlte, dass ich einfach davor laufen könnte, dann wäre alles vorbei und ich müsste mir nie wieder Gedanken machen. Vielleicht kommen andere mit den Medikamenten klar, aber ich definitiv nicht.“