Montag, 13. Februar 2017, 16:24 Uhr

Die Geissens mischen ab heute Deutschland auf

Robert und Carmen Geissen gehören seit sieben Jahren fest ins Programm von RTL2. Die sympathischen, durchaus bodenständigen und auf ihre direkte Art und Weise auch etwas sehr schrägen Millionäre haben sich für das verflixte siebte Jahr ein besonderes Format für ihre Fans überlegt.

Die Geissens mischen ab heute Deutschland auf
Foto: klatsch-tratsch.de/Patrick Hoffmann

Mit dem „Schatz der Geissens“ verstecken sie Piratenschätze an den schönsten Orten der Welt. Aber weil es zu Hause halt doch am schönsten ist, ist das Paar nun für vier „Schätze“ nach Deutschland und Österreich gekommen. Mit Promi-Expertin Laura von klatsch-tratsch.de plauderten sie über ihre Show, das Leben mit den Kameras und natürlich auch über die schönste Sache der Welt – Geld – gesprochen …

Für die neuen Folgen von „Der Schatz der Geissens“ kommen Sie jetzt auch nach Deutschland. In Berlin, Köln, München und Seefeld in Österreich können die Fans einen Schatz finden. Wer hatte die Idee zurück in die Heimat zu kommen?
Robert: Das waren Carmens Fans auf Facebook. Es war so, dass häufig die Frage gestellt wurde: ‚Warum versteckt ihr auf der Weltreise die Schätze so weit weg? Wir müssen dahin fliegen, das sind immer mindestens acht Stunden Flug. Ihr müsst das Ganze auch in Deutschland machen‘. Das haben wir uns zu Herzen genommen und haben uns überlegt, dass ein Schatz nicht reicht. Wir haben Köln, Berlin und München genommen, weil diese Städte von jedem Punkt aus zu erreichen sind. Und jetzt haben wir den Leuten den Schatz quasi vor die Haustür gelegt. Aber nicht in den Briefkasten.

Die Geissens mischen ab heute Deutschland auf
Foto: klatsch-tratsch.de/Patrick Hoffmann

Bleibt es bei einer Staffel?
Robert: Wenn es den Leuten Spaß macht, werden wir sehr wahrscheinlich darüber nachdenken, das noch mal zu machen. Dann suchen wir andere Städte aus, und das nächste Mal wäre vielleicht sogar die Schweiz mit dabei.

Und Sie suchen die Verstecke wirklich selber aus?
Carmen: Ja, jetzt gerade waren wir in Köln. Und wir wussten schon, wo wir da hin wollen. Wir sind dann inkognito mit unserem Tourbus unterwegs. Der hat abgedunkelte Fenster, da weiß niemand, wer drin ist.

Was war für Sie das Highlight der bisherigen Schätze?
Robert: Highlights gab es einige. Es gab einige sehr gruselige Verstecke.
Carmen: Genau, wie der Leuchtturm auf Barbados oder dieses Schiffswrack.
Robert: Aber am schwierigsten war eigentlich der erste Schatz am Strand. Ich dachte: ‚Alles klar, das wird eine easy Nummer. Hier vergraben wir mal schnell einen Schatz‘. Und dann haben wir mindestens 1,5 Stunden in der prallen Sonne gebuddelt und der Sand gab immer nach. Irgendwann war ich so genervt, dass ich den Koffer einfach nur ins Loch geschmissen hab. Wie tief das war, war mir dann auch scheißegal.

Gibt es einen Gewinner, den Sie besonders ins Herz geschlossen haben.
Carmen: Ja, da gab es ein Paar aus Köln, aber die haben leider nicht gewonnen. Die kamen etwas zu spät. Die kamen eine Stunde zu spät. Da war der Schatz schon weg.
Robert: Aber als Entschädigung gab es dann ein Treffen mit uns. Die beiden waren bei uns in St.Tropez. Wir haben für sie gekocht. Mir hat es zwar leid getan, dass sie den Porsche nicht gewonnen haben, aber das Treffen mit uns war natürlich auch ein Highlight.

Apropos Köln. Fahren Sie eigentlich zum Karneval nach Köln?
Robert: Nein, machen wir nicht. Wir haben noch nie Karneval gefeiert. Wir waren eigentlich immer im Ski-Urlaub über diese Tage. Wir konnten dem noch nie etwas abgewinnen. Vielleicht liegt das auch daran, dass ich meine Lehre im Karnevalsladen gemacht habe und wenn du die ganze Saison über drei Monate mit Karnevalsleuten zu tun hast, dann bist du froh, wenn der Spaß wieder vorbei ist.
Carmen: Man kann ja auch nicht jeden Tag Kaviar essen, da muss auch mal ein Würstchen oder so dabei sein. Da gebe ich dem Robert recht, wir haben die Zeit vom Rosenmontag bis Aschermittwoch immer gemieden.

Foto: klatsch-tratsch.de/Patrick Hoffmann
Carmen, Robert, Davina, Shania Geiss. Foto: RTL II

Wie viele Tage im Jahr stehen Sie vor der Kamera?
Robert: Wir zählen nicht mit, aber ich würde sagen so 15 bis 20 Wochen ist das Team mit dabei. Aber wir entscheiden ja immer, wann die Kameras an- und ausgehen. Nach sieben Jahren bemerkt man die Kameras auch gar nicht mehr wirklich. Wir suchen unsere Mitarbeiter ja auch gut aus und hoffen immer, dass wir mit denen gut klarkommen.

Gibt es trotzdem manchmal Momente in den Sie das Handtuch schmeißen wollen?
Carmen: Klar, aber dann schmeißen wir die Kameraleute raus. Dann ist einfach mal Drehstopp. Und wenn wir an einem schönen Strand sind, dann sagen wir: „Ciao“. Und essen dann schön und trinken ein Gläschen Wein.

Ihre älteste Tochter kommt ja jetzt in die Pubertät. Wie verändert sich das Familienleben damit?
Carmen: Es geht noch…
Robert: Es ist alles ein bisschen lauter geworden und stressiger. Sie versucht sich natürlich mit ihrem Dickkopf durchzusetzen. Und zu viel am Handy ist sie teilweise auch, da müssen wir immer wieder Grenzen setzen und dann gibt es einen Tag Handyentzug. Oder ein ganzes Wochenende.

Die Geissens mischen ab heute Deutschland auf
Foto: klatsch-tratsch.de/Patrick Hoffmann

Ein ganzes Wochenende? Das ist hart.
Robert: Ja, Carmen ist da sehr strikt, ich werde meistens früher wieder weich. Das Längste war glaube ich, eine Woche. Das ist eine Strafe, die zieht. Hausarrest ist da weniger erfolgreich.

Werden wir wenigsten einen von Ihnen mal im Dschungelcamp sehen?
Carmen: Nein, unter gar keinen Umständen. Wir wollen ja den Leuten auch nicht die Butter vom Brot klauen. Da sind ja Leute drin, die ehrlich Geld brauchen und Geldsorgen haben wir jetzt keine.

Vormerken: „Die Geissens – Eine schrecklich glamouröse Familie“ immer montags um 20:15 Uhr bei RTL II. Heute Abend geht es los mit „Der Schatz der Geissens – Deutschland sucht!“