Montag, 13. Februar 2017, 19:11 Uhr

Robbie Williams wird auch schon 43

Als Robbie Williams einst Take That verließ, löste das bei vielen Teenies Weinkrämpfe aus. Aber der Luftikus der Boygroup hat sich solo durchgesetzt und schließlich zu einem großen Entertainer gewandelt.

Robbie Williams wird auch schon 43
Foto: Steve Searle/WENN.com

Robbie Williams bereitet sich bereits akribisch auf seine Europatournee „Heavy Entertainment Show“ (seit heute ist das neue Video draußen) vor, die ihn im Juni und Juli auch nach Deutschland führen wird. Dazu gehört auch eine strenge Diät: Es gebe „nur noch Wasser gegen den Durst“, sagte Williams Ende letzten Jahres, als er seine Tour in London vorstellte. Die Zeiten, als Robbie Williams mit Alkohol- und Drogenabstürzen von sich reden machte, gehören inzwischen der Vergangenheit an. Mittlerweile spricht der britische Entertainer, der heute 43 Jahre alt wird, lieber über seine zwei kleinen Kinder und seine Frau, die Stabilität in sein Leben gebracht haben.

„Manchmal war ich echt schlimm, ich war wie ein nerviges Kind“, sagte Williams der „Welt am Sonntag“. Er sei verzweifelt auf der Suche nach einem Sinn gewesen. „Jetzt habe ich ihn gefunden: in meiner Familie.“ Und die Familienplanung ist noch längst nicht abgeschlossen: „Ayda und ich sind auf jeden Fall dabei, ein drittes Kind zu machen“, sagte er dem Frauenmagazin „Cosmopolitan“.

Um die Musik muss sich der ehemalige Boygroup-Sänger, der seit 20 Jahren auch ohne Take That erfolgreich ist, aber ebenfalls noch kümmern. Im letzten Jahr kam nach dreijähriger Pause mit „The Heavy Entertainment Show“ ein neues Album heraus, das sich nach einem eher experimentellen Schlingerkurs wieder mehr am Pop orientiert.

Von einem Comeback aber will Williams nicht sprechen: „Also für mein Gefühl hab ich seit 2009 ohne Pause gearbeitet. Es kommt mir also überhaupt nicht wie eine Rückkehr vor“, sagte er im Interview mit der Deutschen Presse-Agntur. Und ehrgeizig ist er immer noch: „Ich will der Beste sein, ich will so lange wie möglich so groß wie möglich sein“, sagte er.

Dabei wundert er sich manchmal über den eigenen Erfolg. „Ich bin nicht der beste Sänger, nicht der beste Tänzer, nicht der beste Songwriter, aber trotzdem kommen die Leute bei jeder Tournee und amüsieren sich“, sagte er 2015 in Australien. Spaß macht Robbie Williams seinen Fans auch durch die komischen und manchmal recht ungewöhnlichen Tweets und Instagram-Posts, die er durchs Netz jagt. So hat er die Eeignisse rund um die Geburt seines Sohnes Charlton Valentine mit einer Art Live-Ticker und homorvollen Videos begleitet.

Dabei zeigte er auch seine in den Wehen liegende – und tanzende – Frau Ayda.

Das fand allerdings nicht jeder lustig, aber in einem Interview mit „RTL Exclusiv Weekend“ hat Robbie die ganze Geschichte verteidigt: „Es war Aydas Idee. Das Ganze war natürlich eine Parodie. Sie hat gesagt: Komm, lass uns das machen und jetzt noch das. Wir hatten so unglaublich viel Spaß, als wir das gemacht haben. Es hat einfach die ganzen Wehen so fröhlich gemacht“, erzählte er. (Wolfgang Marx, dpa)