Dienstag, 14. Februar 2017, 11:38 Uhr

Jens Büchner: "Wenn ich das jetzt nicht mache, verpufft der Hype"

Gestern lief eine neue Folge von ‚Goodbye Deutschland‚ in der Publikumsliebling Jens Büchner (47) unmitttelbar nach dem Dschungelcamp wieder zurück auf Mallorca ist – aber gleich wieder weg muss.

Jens Büchner: "Wenn ich das jetzt nicht mache, verpufft der Hype"
Nach dem Dschungel: Schon zur Begrüßung hat Jens ein eigenes Kamerateam im Schlepptau. Foto: VOX / 99pro media

Nach dem großen Abenteuer im liebevoll dekorierten TV-Dschungel muss Mallorca-Jens nämlich beweisen, dass er auch für die Prüfungen gerüstet ist, die ihm das Familienleben mit fünf Kindern stellt. Und nicht mal zwei Tage nachdem großen Wiedersehen hängt der Haussegen schon schief.

Für 16 Tage war Malle-Jens im Dschungel, aber für über drei Wochen war er von seiner Familie getrennt. Und nicht nur seine Frau Daniela Karabas vermisste ihn wie verrückt, auch der Camper selbst litt. „Nichts zu wissen, wie es deinen Babys und deiner Frau geht, das macht dich fertig“, erklärte er nach seiner Rückkehr. Seine kleinen Zwillinge sind nämlich erst ein Jahr alt. Als Eltern will man da im Normalfall jeden Tag miterleben. „Es war eine unglaubliche Lebenserfahrung, aber es hat auch echt gereicht“, so Jens über die Zeit im Dschungelcamp. „Das größte Problem waren bei mir nicht die Spinnen, Schlangen oder Kakerlaken. Das größte Problem war Heimweh. Das hatte ich schon am ersten Tag. Es war grauenvoll.“

Jens Büchner: "Wenn ich das jetzt nicht mache, verpufft der Hype"
Der Auswanderer Jens will den momentanen Hype zu Geld machen. Doch wenn er jeden Auftritt annimmt – was wird dann aus seiner Familie? Foto: VOX / 99pro media

Jetzt ist das beliebte Stehaufmännchen also wieder zu Hause bei seinen Liebsten mit Nerven aus Stahl. Die Kleinen schreien und fremdeln ein wenig, die Teenager-Kids sorgen für Stress, aber Jens bleibt ruhig. „Du kannst gar nicht so nerven, wie die Tante Hanka nerven kann“, lässt er seinen Mini-Schreihals wissen.

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Doch dann beginnt der Post-Dschungel-Stress. Der Schlager-Entertainer will den Hype um den Dschungel natürlich ohne Verzug nutzen, um jetzt ordentlich Geld zu machen. Er ist noch keine zwei Tage zu Hause, da geht es schon wieder mit dem Flieger nach Deutschland. Mama Daniela ist stinksauer. Sie will doch nur eins: „Ich möchte einfach, dass auch wenn wir öffentlich unser Leben zeigen, ein kleines Stück Familie trotzdem für uns bleibt.“ Aber wie, wenn Jens andauernd unterwegs ist und wenn er dann nach der unmittelbar Rückkehr aus Australien auch gleich noch ein RTL-Kamerateam mitbringt? Der Dschungel-Camper sieht gerade einfach mal die Fakten: „Wenn ich das jetzt nicht mache, verpufft der ganze Hype. Deswegen müssen wir jetzt in den süßsauren Apfel beißen.“ Damit hat er natürlich recht, aber ist dieses „Karrierehoch“ den Preis, den er dafür eventuell zahlen muss wert? Was bringen dir hohe Gagen, wenn deine Frau sich alleine und unglücklich fühlt? Vielleicht hat Jens auch einfach übersteigerte Vorstellungen, von dem was jetzt kommt.

Jens Büchner: "Wenn ich das jetzt nicht mache, verpufft der Hype"
Nach dem großen Abenteuer im Dschungel muss Jens beweisen, dass er auch für die Prüfungen gerüstet ist, die ihm das Leben auf Mallorca so stellt. Foto: VOX / 99pro media

Sein erster Auftritt unmittelbar nach Australien ist in Bayern. Auf dem Weg dorthin sagt er in die Kamera: „Die Leute verlangen jetzt natürlich auch mehr. Früher wussten die, wenn der Jens irgendwo auftritt, dann ist das natürlich unprofessionell. Aber halt lustig. Jetzt weiß ich nicht, was von mir verlangt wird. Muss ich jetzt ganze Hallen füllen?“ Hallen?! Nein, es sind weiterhin halbleere Dorfdiscos. Vielleicht sind die Gagen jetzt etwas höher und die Anfragen mehr, aber wenn die Dorfdisse in Hundsdorf bei Passau sich Jens leisten kann, fragt man sich, wie hoch seine Bezahlung sein kann oder muss?

Was Jens sich wirklich vom Dschungel erhoffte, war Anerkennung. In seiner Wahrnehmung hat er jetzt ein neues Image. Denn auch wenn er nicht Dschungelkönig ist, ist er „halt nicht mehr der König der Vollpfostigkeit“. (LK)