Freitag, 17. Februar 2017, 12:03 Uhr

Emma Watson: "Belle" hat kein Stockholm-Syndrom

Es sind jetzt wirklich nur noch etwas über drei Wochen bis zum Kinostart von der Realverfilmung von „Die Schöne und das Biest“ am 16. März. Emma Watson (26) wird sich dann auf der großen Leinwand als „Belle“ in das Biest, gespielt von Dan Stevens (34), verlieben.

Emma Watson: "Belle" hat kein Stockholm-Syndrom
Belle (Emma Watson) und das Biest (Dan Stevens). Foto: Walt Disney Studios Motion Pictures

Im Interview mit „Entertainment Weekly“ wurde sie jetzt zu der Liebesgeschichte befragt und ob es nicht sein könnte, dass die Schöne einfach nur Stockholm-Syndrom hat? In dem Disney-Klassiker geht es um die Geschichte einer jungen, kopfstarken Frau, die von einem verwunschenen Prinz auf seinem Schloss festgehalten wird. Weil er früher kein guter Mensch war, verfluchte in eine Fee zum Biest. Er kann sich nur zurückverwandeln, wenn er wahre Liebe für jemanden empfindet. Dann kommt eben die schöne Belle auf sein Schloss und er hält sie als Gefangene. Im Laufe der Geschichte verlieben sich die beiden und der Fluch kann gebrochen werden. Eine klassische Liebesgeschichte oder hat die weibliche Hauptfigur einfach nur das berühmte Stockholm-Syndrom?

Emma Watson: "Belle" hat kein Stockholm-Syndrom
Foto: Walt Disney Studios Motion Pictures

Emma Watson glaubt aber nicht, dass das auf Belle zutrifft. „Das ist, wenn eine entführte Person die Charaktereigenschaften des Entführers übernimmt und sich dann in ihn verliebt. Belle streitet aber ständig mit dem Biest. Sie hat damit nicht die Symptome von jemandem mit Stockholm-Syndrom, weil sie ihre Unabhängigkeit bewahrt. Tatsächlich feuert sie die ganze Zeit zurück. Er knallt die Tür und sie knallt die Tür. Es gibt diese eine Zeile, in der sie zu ihm sagt: ‚Du denkst, ich komme runter und habe Abendessen mit dir, wie dein Gefangener. Unter gar keinen Umständen‘.“

Die „Harry Potter“-Darstellerin glaubt also ganz und gar nicht, dass die Liebesbeziehung der beiden irgendwie ungesund ist. „Sie werden erst Freunde. Und daraus entwickelt sich ihre Liebe. Ich glaube, diese Art von Liebe ist bedeutungsvoller als viele Romanzen über die Liebe auf den ersten Blick. (LK)