Freitag, 17. Februar 2017, 16:46 Uhr

Mick Jagger: Geheime Memoiren sind fertig

Mick Jagger hat eine Autobiographie bestehend aus 75.000 Wörtern geschrieben – doch er weigert sich, sie zu veröffentlichen.
Die Musik-Legende hat ihre Memoiren bereits in den 70ern geschrieben. Damals wurde dem Rolling Stones-Gründer eine stattliche Summe von umgerechnet 1,2 Millionen Euro für das Projekt angeboten.

Mick Jagger: Geheime Memoiren sind fertig
Foto: Jeff Grossman/WENN.com

Doch der Star entschied sich dagegen, seine privaten Lebenserfahrungen mit der ganzen Welt zu teilen und erteilte dem verlockenden Angebot eine Abfuhr. Derzeit befindet sich das Manuskript in den Händen des Schriftstellers und Verlegers John Blake. Dieser enthüllte in einem Artikel für das Magazin ‚The Spectator‘, dass er es in “einem geheimen Versteck“ aufbewahre. Über den Inhalt der Autobiographie verriet er folgendes: “So weit ich feststellen konnte, hat ein Verleger das Manuskript abgelehnt, weil es nicht genug um Sex und Drogen ging. In den frühen 1980ern, als es geschrieben wurde, waren Schock und Ehrfurcht unabdingbare Bestandteile einer erfolgreichen Autobiographie.“

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Heute wäre das Buch dagegen “ein kleines Meisterwerk“: “Eine perfekt erhaltene Zeitkapsel, die geschrieben wurde, als die Stones ihre beste Musik produziert haben, aber immer noch mit der Leidenschaft und dem Feuer der Jugend und des Idealismus gebrannt haben.“ Trotzdem gebe das Manuskript ein gemäßigtes Bild der Rock-Ikone wieder: “Das Buch zeigt einen ruhigeren, vorsichtigeren Mick als die schnelllebige Karikatur. Er beschreibt darin den kleinen Raum, in den er sich vor einer Performance zurückzog, während er das Publikum musterte.“ Die Gerüchte um ausschweifende Exzesse der Kult-Band vor ihren Auftritten seien daher auch falsch: “Sie nahmen ihre Shows viel zu ernst dafür.“