Freitag, 17. Februar 2017, 9:40 Uhr

Trumps dreiste Pressekonferenz: FOX-Mann schlägt zurück

Es knirscht im Hause des konservativen US-Sender Fox, der dem irren Präsident Donald Trump bekanntlich treu zu Füßen liegt. Und auch andere US-Medien lehnen sich nach einer irren Pressekonferenz  auf.

Trumps dreiste Pressekonferenz: FOX-Mann schlägt zurück
Foto: Twitter/Johnny Dollar/FOX

Jetzt hat FOX-Host Shepard Smith eine Schimpfkanonade auf den extrem dünnhäutigen und von krankhafter Selbstüberschätzung Trump losgelassen, der sich bekanntlich die Wahrheit so zu recht biegt wie es ihm gefällt. Alles andere seien „Fake News“.

Smith, der ja zum absolut trumpfreundlichen FOX-Sender gehört, tobte vor allem wegen Trumps verlogener Russland-Politik und der die heimische Presse herablassend wie dumme Kinder behandelt. Hintergrund: Zuvor hatte Michael Flynn, Trumps Berater das Handtuch geworfen, weil er vor Trumps Amtseinführung dem russischen Botschafter im Dezember die Rücknahme der Sanktionen angekündigt haben soll.

Der FOX-Nachrichtenmann sagte laut ‚Business Insider’ nach Trumps letzter dreister Pressekonferenz gestern, in der er knallhart mit den US-Medien abrechnete und als Lügner bezeichnete. „Es ist irre, was wir da jeden Tag zu sehen bekommen. Es ist komplett irre. Er wiederholt immer wieder alberne Behauptungen, die überhaupt nicht stimmen und vermeidet Antworten zu Russland, als ob wir, die die Fragen stellen, Trottel sind“. Dem Bericht sagte Smith weiter: „Wir sind nicht dumm, diese Fragen zu stellen und wir fordern Antworten auf diese Fragen. Das schulden Sie dem amerikanischen Volk. Wenn Ihre Leute mit den Russen telefonieren, was haben sie gesagt? Wir haben ein Recht darauf, dass zu erfahren.“

Bei CNN, das längst auf Donald Trumps Abschussliste steht, heißt es laut ‚Spiegel‘: „Ein unglaublicher Moment in der Geschichte. Trump schimpft und zetert auf seiner Pressekonferenz, um zu beweisen, dass nicht er schimpft und zetert“.

Es wird Zeit, dass sich die gegängelten US-Medien gegen den Herrscher im Weißen Irrenhaus endlich auflehnen. Inzwischen wächst sich „Flynn-Gate“ wohl in Richtung Staatsaffäre aus und die dringende Fragen: Wann hat Trump was gewusst? Und wer hat das gesagt.