Sonntag, 19. Februar 2017, 10:40 Uhr

Shia LaBeouf von Museum vertrieben

Shia LaBeouf zieht mit seiner Anti-Trump-Installation nach Mexiko. Der Schauspieler hatte sich mit den Künstlern Luke Turner und Nastia Sade Ronkko zusammengetan, um vor dem ‚Astoria‘-Museum in Queens die „HEWILLNOTDIVIDEUS“-Aktion zu installieren.

Shia LaBeouf von Museum vertrieben
Foto: Apega/WENN.com

Diese startete am Amtseinführungstag des neuen Präsidenten und wurde mit einer Live-Kamera begleitet, die das Geschehen rund um das Gebäude Tag und Nacht aufzeichneten. Die Teilnehmer sollten das Mantra „He will not divide us“ in die Kamera rufen. Nach einem Gerangel wurde LaBeouf bereits letzte Woche dort festgenommen. Die Ermittler werfen dem ‚American Honey‘-Star vor, einem 25-jährigen Mann dessen Schal vom Hals gerissen, sein Gesicht gekratzt und ihn schließlich zu Boden gedrückt zu haben.

Wegen des angeblichen Vorfalls muss der Schauspieler nun am 7. April vor Gericht erscheinen. Das Museum entschied sich nun, die Aktion zu beenden. In einem Brief prangern die Künstler nun die Kunstinstitution an und beschuldigen sie, „sich politischem Druck unterworfen zu haben“. Es hieß weiter: „Wir wurden über die Kapitulation lediglich in einer E-Mail von deren Anwalt Brendan O’Rourke informiert – ein Anwalt, der nach unseren Informationen auch den Präsidenten repräsentiert.“