Montag, 20. Februar 2017, 22:10 Uhr

"Die Schöne und das Biest": 10 Fakten zur Neuverfilmung

Am 16. März startet in den deutschen Kinos die Realverfilmung des Disney-Klassikers ‚Die Schöne und das Biest‘. Mit beeindruckender Star-Besetzung, angeführt von der zauberhaften Emma Watson in der Hauptrolle, setzt der bildgewaltige Realfilm voller magischer Momente und mitreißender Musik der zeitlosen Geschichte um Belle und das Biest ein neues Denkmal.

"Die Schöne und das Biest": 10 Fakten zur Neuverfilmung
Foto: Walt Disney Studios Motion Pictures

Dan Stevens gibt das Biest, Luke Evans kommt als Gaston, Oscar-Preisträger Kevin Kline als Maurice, Josh Gad als LeFou, Ewan McGregor als Lumière, Stanley Tucci als Maestro Cadenza, Gugu Mbatha-Raw als Plumette, Audra McDonald als Madame de Garderobe, Hattie Morahan als Agathe, Nathan Mack als Tassilo sowie Ian McKellen als von Unruh und Oscar-Gewinnerin Emma Thompson als Madame Pottine.

Hier zehn Fakten zu der opulenten Neuverfilmung.

"Die Schöne und das Biest": 10 Fakten zur Neuverfilmung
Foto: Walt Disney Studios Motion Pictures

• Über 8.700 Kerzen bzw. 2.650 Meter Wachs kamen während der Dreharbeiten als Set-Dekoration zum Einsatz.

• Der Boden des Tanzsaals im Schloss des Biests bestand aus 1.110 Quadratmetern falschem Marmor. Als Vorlage diente ein Muster, das man an den Decken einer Benediktinerabtei im tschechischen Braunau entdeckt hatte. Die zehn gläsernen Kronleuchter im Tanzsaal, von denen jeder vier Mal zwei Meter groß war, waren echten Kronleuchtern aus Versailles nachempfunden. Sie wurden satiniert, in Stoff gehüllt und mit Kerzen bestückt.

• Ungefähr 1.500 rote Rosen wurden gezüchtet beziehungsweise gekauft, um sie während der Dreharbeiten zu Recherchezwecken oder zur Dekoration einzusetzen.

• Der verzauberte Wald, der das Schloss des Biests umgibt, besteht aus echten Bäumen, Hecken, einem gefrorenen See und 20.000 Eiszapfen. Es dauerte 15 Wochen bis das Set fertig war.

• Ungefähr 55 Meter federleichter Satin wurden für Belles gelbes Kleid verwendet. Die Näherinnen benötigten zudem 914 Meter Faden, und es wurden 2.160 Swarovski-Kristalle eingearbeitet. Insgesamt dauerte die Fertigstellung des Kleids 12.000 Stunden.

• Die Kostümabteilung hatte sich zur Aufgabe gemacht, alle Kostüme ethisch vertretbar und nachhaltig aus Stoffen aus fairem Handel herzustellen (also Stoffe aus organischen Materialien von Händlern, die ihren Angestellten angemessene Löhne bezahlen und umweltbewusst produzieren). Diese Aufgabe hat die Abteilung auch gemeistert. Mit den Kooperationspartnern Eco Age und Green Carpet Challenge an Bord hat die Kostümabteilung ausschließlich Färbemittel auf natürlicher und umweltschonender Basis verwendet sowie mit traditionellem Holzschnitt-Druck gearbeitet. Alles Abwasser wurde umweltschonend entsorgt.

"Die Schöne und das Biest": 10 Fakten zur Neuverfilmung
Foto: Walt Disney Studios Motion Pictures

• Die Produktionscrew umfasste über 1.000 Mitarbeiter und war rund um die Uhr damit beschäftigt, die riesigen Bühnenbilder zu entwerfen, zu bauen und auszustatten.

• Philippe, das Pferd von Belle (Emma Watson) und Maurice (Kevin Kline), wurde von drei verschiedenen Pferden gespielt. Zwei davon mussten jeden Drehtag neu bemalt werden.

• Emma Watson (Belle), Emma Thompson (Madame Pottine), Luke Evans (Gaston) und Nathan Mack (Tassilo) haben alle am selben Tag Geburtstag, nämlich am 14. April. An diesem Datum fand auch das Probelesen mit den Schauspielern statt.

"Die Schöne und das Biest": 10 Fakten zur Neuverfilmung
Foto: Walt Disney Studios Motion Pictures

• Froufrou, der Hund von Madame de Garderobe (Audra McDonald) und Maestro Cadenza (Stanley Tucci), wurde von Gizmo gespielt, der aus einem der ältesten und bekanntesten britischen Tierheime stammt.

• Das Wappen des Schlosses zeigt einen Löwen und ein Wildschwein sowie ein Anagramm aus den Buchstaben WD. WD soll für die Initialen der fiktiven Figur William Devereaux stehen, könnte aber auch für Walt Disney stehen.

• Einige der originalen Liedtexte, die Howard Ashman für die Songs „Gaston“ und „Beauty and the Beast“ geschrieben hatte und die nicht im Animationsklassiker zum Einsatz kamen, wurden nun in die Realverfilmung aufgenommen.

Foto: Walt Disney Studios Motion Pictures
Foto: Walt Disney Studios Motion Pictures

• Die von Armen gehaltenen Kerzenleuchter auf der Terrasse und den Treppen des Schlosses sowie die Rosenkolonnade im Schlossgarten sind eine Hommage an Jean Cocteaus Avantgarde-Verfilmung „La Belle et la Bête“ aus dem Jahr 1946, die Bill Condon als Inspirationsquelle diente.