Dienstag, 21. Februar 2017, 17:12 Uhr

Aaron Carter: Verteidigungsversuch nach Rassismus-Eskalation

Sänger und Ex-Kinderstar Aaron Carter (29) hat sich auf Twitter zum Prügel-Vorfall bei einem Auftritt am Wochenende in Bradley, Illinois geäußert. Da wurde der Bruder von ‚Backstreet Boy’ Nick Carter (37) wegen eines angeblichen rassistischen Kommentars auf der Bühne attackiert.

Aaron Carter: Verteidigungsversuch nach Rassismus-Eskalation
Foto: WENN.com

Als Folge davon musste dieser dann sogar ins Krankenhaus. Am Sonntag (19. Februar) gab es vom 29-Jährigen dann Verteidigungsversuche auf dem sozialen Netzwerk. Da schrieb er: „Seht selbst. Ihr werdet alle kein Bild mehr von mir malen, das nicht wahr ist. JEDER versucht das, egal zu welchem Thema.“ Die Rassismus-Vorwürfe wies er weit von sich und erklärte, dass er eine „100% mexikanische Managerin“ habe und sie für ihn wie seine adoptierte Mama wäre. Zudem sei seine Ex-Freundin Myra Mexikanerin in dritter Generation. Er habe auch Spanisch gelernt, damit er sich mit ihren Eltern austauschen konnte, die kein flüssiges Englisch sprachen.

Und der Herr hatte noch einiges mehr zu verkünden. Er stellte nämlich fest: „Demut zu zeigen ist eines der stärksten Mittel, das die Leute besitzen und sie erkennen es nicht einmal. Ich versuche, mich auf meine Musik und die guten Dinge zu konzentrieren, obwohl es da Sachen gibt, die man ansprechen müsste. Tretet für euch selbst ein.“

Zur Eskalation bei dem Auftritt war es gekommen, als Aaron Carter sich mit „Tschüss, Felipe!“ über das hispanische Aussehen eines Mannes lustig machte. Es folgten schließlich Handgreiflichkeiten auf der Bühne, bei denen sogar Blut floss. Der Sprecher des Sängers hatte dann aber gegenüber ‚Entertainment Tonight’ verkündet, dass er „keine rassistischen Beleidigungen“ geäußert habe. Sein Kommentar sei nur ein ‚Pop Culture Slang’-Ausdruck gewesen, den er genauso wie „Bye Felicia“ benutzte. Positive Schlagzeilen um den 29-Jährigen sind in letzter Zeit jedenfalls rar geworden. Zuletzt hieß es, er hätte angeblich einen Angestellten ausgenutzt, indem er ihn für die Erstellung einer Webseite nicht bezahlt habe. Der Sänger habe ihn lediglich damit abgespeist, dass er „ein Praktikant gewesen sei“, dem für seine Arbeit „keine Bezahlung“ zustünde. (CS)