Mittwoch, 22. Februar 2017, 16:22 Uhr

Lindsay Lohan: Kopftuch-Zwischenfall am Flughafen

Lindsay Lohan trägt ja öfter mal ein Kopftuch – doch nun musste sie am Flughafen am eigenen Leibe erleben, wie es ist, aufgrund seiner Ethnie diskriminiert zu werden.

Lindsay Lohan: Kopftuch-Zwischenfall am Flughafen
Foto: Rocky/WENN.com

Die 30-Jährige ist als große Freundin des Islams und von Türken-Despot Erdogan bekannt und trägt aus diesem Grund auch des Öfteren die religiöse Kopfbedeckung. Doch wie sie jetzt enthüllte, wurde sie deswegen vom Airport-Personal diskriminiert. Der fragliche Vorfall passierte am Londoner Flughafen Heathrow als die ‚Zum Glück geküsst‘-Darstellerin auf dem Weg von der Türkei nach New York war. Sie berichtete: „Ich trug ein Kopftuch und wurde am Flughafen aufgehalten und das erste Mal in meinem Leben rassistisch diskriminiert. Sie haben meinen Reisepass angeschaut, dort ‚Lindsay Lohan‘ gesehen und sich sofort entschuldigt. Aber dann meinten sie: ‚Bitte nehmen Sie ihr Kopftuch ab.'“

Wie die Schauspielerin erklärte, habe sie der Bitte bereitwillig nachgegeben, doch dieses Erlebnis habe sie tief zum Nachdenken angeregt. „Wie würde sich eine andere Frau fühlen, die sich unwohl fühlt, wenn sie ihr Kopftuch abnimmt? Das war wirklich interessant für mich“, erzählte der Rotschopf in der Show ‚Good Morning Britain‘. Ihre Entscheidung, ihren Kopf zu bedecken, habe Lohan aus Respekt für die islamische Kultur getroffen: „Ich fühle mich wohler, wenn ich mich so wie die anderen Frauen benehme. Das ist einfach eine Frage des Respekts für mich.“ (Bang)