Donnerstag, 23. Februar 2017, 8:14 Uhr

Brit-Awards: David Bowie posthum geehrt

David Bowie gewann posthum zwei ‚BRIT‘-Awards. Der verstorbene Sänger, der 2016 den Kampf gegen den Krebs verlor, gewann den ‚MasterCard British Album of the Year‘-Preis für seine Platte ‚Blackstar‘. Damit verwies er The 1975, Michael Kiwanuka, Kano und Skepta bei der Zeremonie in London am Mittwochabend (22. Februar) auf die hinteren Plätze.

Brit-Awards: David Bowie posthum geehrt
Foto: SonyMusic/Jimmy King

Noel Gallagher gab den Gewinner bekannt und überreichte die Trophäe an Bowies Sohn, den Regisseur Duncan Jones. Dieser sagte: „Ich verlor letztes Jahr meinen Vater, aber ich wurde auch selbst Vater. Und ich dachte darüber nach, was ich meinem Sohn von seinem Opa erzählen will. Er hat immer diejenigen unterstützt, die ein bisschen komisch oder anders waren, also ist dieser Preis für all die Verrückten und die, die die Verrückten machen. Danke ‚BRITS‘.“ Auch den Preis als bester britischer Solo-Künstler ging an den ‚Space Oddity‘-Interpreten. Diesmal wurde der Award von Michael C. Hall entgegen genommen.

In seiner Rede sagte Hall: „Wenn David Bowie heute hier sein könnte, dann wäre er wahrscheinlich heute nicht hier. Aber ich bin heute hier und ich akzeptiere diesen Award im Namen seiner Familie für einen Mann, der nichts und niemandem verpflichtet war, außer seiner eigenen Vorstellungskraft. Seine Vitalität beruhigt uns und ich bin geehrt, hier vor euch zu stehen und seine Arbeit zu feiern. Davids Güte, seine Großzügigkeit und sein Enthusiasmus werden mich immer inspirieren, ein besserer Mensch zu sein.“

Gewinner der Brit Awards 2017:
Britischer Solo-Künstler: David Bowie
Britische Solo-Künstlerin: Emeli Sandé
Britische Gruppe: The 1975
Britische Newcomer: Rag’n’Bone Man
Beste Britische Single: Little Mix – ‚Shout Out To My Ex‘
Britisches Album Des Jahres: David Bowie – ‚Blackstar‘
Bestes Video Eines Britischen Künstlers: One Direction – ‚History‘
Bester internationaler Solo-Künstler: Drake
Beste internationale Solo-Künstlerin: Beyoncé
Beste internationale Gruppe: A Tribe Called Quest
Britischer globaler Erfolg: Adele
Critic’S Choice Winner: Rag’N’Bone Man
Global Success: Robbie Williams