Donnerstag, 23. Februar 2017, 17:50 Uhr

Warum heißt der Oscar eigentlich Oscar?

Am Sonntag, dem 26.Februar, wird in Los Angeles die Oscars vergeben. Aber wer war eigentlich dieser Herr Oscar? Ursprünglich hieß der Award nämlich auch ganz anders. Hier die interessantesten und unnötigsten Fakten zum wichtigsten Filmpreis der Welt.

Warum heißt der Oscar eigentlich Oscar?
Foto: Robert Gladden/ A.M.P.A.S.

Der erste Oscar wurde am 16. Mai 1929 an den Schauspieler Emil Jannings für seine Darstellung in „The Last Command“ und „The Way of Of The Flesh“ vergeben. Damals hieß der Mann aus Gold noch „Academy Award of Merit“. Bald erhielt die Trophäe aber den Spitznamen „Oscar“.

Der Legende nach soll es die ausführende Produzentin Margaret Herrick gewesen sein, die diesen Namen herbeiführte. Und zwar aus einem ganz einfachen Grund, die Figur erinnerte sie an ihren Onkel Oscar. Der Spitzname setzte sich schnell durch, auch wenn die Academy ihn erst zehn Jahre später offiziell verwendete.

Der sportlich aussehende Prachtkerl ist 34 Zentimeter groß und wiegt knappe vier Kilo. Bis dato wurden 2 947 Oscars übergeben. Es könnte also durchaus sein, dass dieses Jahr die 3000-Grenze geknackt wird. Wie viele Oscars genau am Sonntag ausgegeben werden, weiß nicht mal die Academy. Alle erfahren erst in dem Moment, in dem der Umschlag geöffnet wird, wer gewonnen hat.

Denn auch wenn die Anzahl der Kategorien bekannt ist, kann es immer sein, dass der Gewinner nicht eine Person ist, sondern z.B. ein Team. Deswegen werden vorsorglich stets ein paar mehr Trophäen gemacht und falls ein Oscar übrig bleibt, wird dieser einfach im kommenden Jahr vergeben. (LK)

Warum heißt der Oscar eigentlich Oscar?
Foto: Robert Gladden/ A.M.P.A.S.