Freitag, 24. Februar 2017, 15:28 Uhr

Charts der Woche: Philipp Poisel singt sich an die Spitze

Sein letztes Album führte ihn „Bis nach Toulouse“, nun erkundet Philipp Poisel „Mein Amerika“, und zwar direkt vor Ort: Die Aufnahmen zur neuen Platte entstanden in den legendären Blackbird Studios in Nashville/Tennessee, wo bereits Superstars wie Bruce Springsteen und Bon Jovi gastierten.

Charts der Woche: Philipp Poisel singt sich an die Spitze
Foto: Patrick Hoffmann/WENN.com

In seiner Heimat kommen Poisels Lieder über Hoffnungen und Sehnsüchte im Land der Träume sehr gut an: „Mein Amerika“ wandert schnurstracks auf Platz eins der Offiziellen Deutschen Album-Charts, ermittelt von GfK Entertainment.

Singer-Songwriter-Kollegin Amy Macdonald, die ebenfalls eine kürzere Pause hinter sich hat, kommt im März wieder auf Tour. Ihre aktuelle Scheibe „Under Stars“ leuchtet von der zweiten Position. Austropop gibt’s gleich doppelt auf die Ohren, und zwar in Form der Falco-Zusammenstellung „Falco 60“ (drei) und der Hype-Band Bilderbuch („Magic Life“, acht). Deutlich düsterer geht’s bei Blutengel zur Sache, die ihr „Leitbild“ an vierter Stelle justieren.

Kurz vor der „Oscar“-Verleihung darf auch der Soundtrack des größten Favoriten „La La Land“ (Platz 20) nicht im Ranking fehlen. An „Fifty Shades Of Grey 2: Gefährliche Liebe“ kommt er allerdings nicht heran. Das Album rangiert auf sechs, dazu sind viele weitere Titel daraus in den Single-Charts platziert, z.B. „I Don’t Wanna Live Forever“ (Zayn & Taylor Swift, zwei).

Ed Sheeran hält mit „Shape Of You“ die Single-Spitze und bringt neben „Castle On The Hill“ (fünf) noch einen zusätzlichen Song („How Would You Feel (Paean)“) auf Rang 27 unter. Frische Konkurrenz bekommt der Brite durch Selena Gomez, deren gemeinsam mit Kygo aufgenommene Nummer „It Ain’t Me“ Bronze holt.

Die Offiziellen Deutschen Charts werden von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie e.V. ermittelt. Sie decken 90 Prozent aller Musikverkäufe ab und sind das zentrale Erfolgsbarometer für Industrie, Medien und Musikfans. Basis der Hitlisten sind die Verkaufs- bzw. Nutzungsdaten von 2.800 Einzelhändlern sämtlicher Absatzwege. Dazu zählen der stationäre Handel, E-Commerce-Anbieter, Download-Portale und Musik-Streaming-Plattformen.