Samstag, 04. März 2017, 10:23 Uhr

Arnold Schwarzenegger steigt aus

Arnold Schwarzenegger ist als Gastgeber der amerikanischen Fernseh-Show ‚Celebrity Apprentice‘ zurückgetreten. Der 69-jährige Schauspieler und Geschäftsmann übernahm die Rolle, nachdem der Moderator der Sendung, der heutige amerikanische Präsident Donald Trump seine Präsidentschaftskampagne im Jahr 2015 begann.

Arnold Schwarzenegger steigt aus
Foto: NBC/WENN.com

Nach einer Saison hat sich Schwarzenegger aber entschlossen, das Programm hinter sich zu lassen, da es mit zu viel „Gepäck“ belastet wäre. In der amerikanischen Fernseh-Reality-Show, die von NBC ausgestrahlt wird, tritt eine Gruppe von Promineten mit ihren geschäftlichen Fähigkeiten gegeneinander an. In der Original-Show ‚The Apprentice‘ (dt. Der Lehrling) ging es um die Auswahl eines Kandidaten, der einen mit 250.000 US-Dollar dotierten Einjahresvertrag in einem der Unternehmen von Donald Trump erhält. Die Show wird von ‚Mark Burnett Productions‘ produziert mit Unterstützung von ‚Trump Productions LLC‘.

In einem Statement sagt er: „Ich liebte jede Sekunde der Arbeit mit NBC und Mark Burnett. Alle – von den Prominenten bis hin zur Crew bis zur Marketingabteilung – waren eine volle 10. Ich würde mit ihnen allen gern wieder arbeiten, aber nur an einer Show, die nicht so vorbelastet ist.“

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Der ‚Terminator‘-Star glaubt, dass die Beteiligung des Präsidenten, der noch als Exekutivproduzent an der Show beteiligt ist, eine „Spaltung“ geschaffen hat, da die Promis mit ihrer Teilnahme nicht signalisieren wollen, dass sie die umstrittene Politik des Präsidenten unterstützen. In einem Interview mit dem Magazin ‚Empire‘ erzählt er: „Mit Trump, der an der Show beteiligt ist, bekommen die Menschen einen schlechten Geschmack und wollen nicht als Zuschauer oder als Sponsor oder auf andere Weise Teil der Show werden. Es ist eine sehr spaltende Zeit aktuell und ich denke, dass diese Sendung im Strudel der Ereignisse in Bedrängnis gerät.“ Der ehemalige Bodybuilder und heute aktiver US-Politiker hat sich in jüngster Vergangenheit schon oft gegen Donald Trump geäußert.