Sonntag, 05. März 2017, 21:20 Uhr

Emma Watson verteidigt sich gegen Vorwurf der Scheinheiligkeit

Emma Watson versteht überhaupt nicht, was Feminismus mit ihren nackten Brüsten zu tun hat. Denn die bekennende Frauen-Aktivistin ist etwas verwirrt nach der Empörung die sich breitmachte, nachdem sie auf einem Magazin-Cover mit entblößten Brüste posierte.

Emma Watson verteidigt sich gegen Vorwurf der Scheinheiligkeit
Foto: FayesVision/WENN.com

Die 26-jährige, in Paris geborene britische Schauspielerin, posierte in einer Titelgeschichte der aktuellen ‚Vanity Fair‘ im arg grobmaschigen Häkel-Jäckchen – und zwar ohne BH. In einem Video-Interview mit „The Star“ äußerte sie sich nun zu dem Shitstorm, in dem ihr Kritiker u.a. Scheinheiligkeit vorwarfen. Watson sagte u.a.: “Es gibt so viele Missverständnisse darüber, was Feminismus eigentlich ist. Im Feminismus geht es doch darum, Frauen eine Wahl zu geben. Feminismus ist kein Stock, mit dem man andere Frauen schlagen kann. Es geht um Freiheit, es geht um Befreiung, es geht um Gleichberechtigung. Ich weiß wirklich nicht, was meine Titten damit zu tun haben.“

Mehr: Emma Watson erklärt hier, was sie gar nicht ab kann

Die Seite „Revelist.com“ erinnerte daran, was Watson 2014 in ein Interview mit dem ‚Wonderland Magazin‘ über Sängerin Beyoncé und deren aktuelles Album sagte. „Als ich ihr Video gesehen habe, fand ich das sehr widersprüchlich. Einerseits bezeichnet sie sich als Feministin, andererseits dann diese Kameraperspektive – das ist doch sehr männlich und voyeuristisch.“ Ach?

Der Watsonschen Retourkutsche ging ein Post einer britischen Radio-Journalistin voraus, die das aktuelle-Titelfoto postete und dazu twitterte: „Emma Watson: ,Feminismus, Feminismus… Frauen werden schlecht bezahlt… Ich werde nicht ernst genommen… Ach, und hier sind meine Brüste.“ (PV)