Sonntag, 05. März 2017, 11:14 Uhr

Guy Ritchie über seinen bösartigen, aber sympathischen "King Arthur"

Guy Ritchie legte größte Sorgfalt darauf, dass der King Arthur in seinem neuen Film anders als seine Vorgänger wird. Der Regisseur nahm den Mittelalter-Mythos um den britischen König als Vorlage für seinen neuen Film ‚King Arthur: Legend of the Sword‚.

Guy Ritchie über seinen bösartigen, aber sympathischen "King Arthur"
Guy Ritchie mit Gattin Jaqui Ainsley. Foto: Lia Toby/WENN.com

Er erklärt: “Die fundamentale Herausforderung bestand darin, King Arthur so sympathisch wie möglich zu machen. Wenn du nicht aufpasst, dann wird er achtbar. Und sobald jemand achtbar ist, ist er nicht mehr sympathisch. Also mussten wir einen Charakter erschaffen, der bösartig genug für uns ist, um ihn zu mögen. Gleichzeitig mussten wir ihn auf eine Reise schicken, die ihn respektierlich macht.“ Der 48-Jährige berichtet weiter, dass er für sein Werk eigentlich eine “harte, düstere Welt“ im Kopf hatte.

Doch dann seien sie plötzlich in einem “verdammt atemberaubenden“ Wald gelandet, der wie eine Szene aus dem Paradies gewesen sei. Der Star räumt ein, dass dies nicht unbedingt ideal gewesen sei. “Dann hast du diese taffen Reden inmitten dieser fluffigen Blütenlandschaft! Nicht die Ästhetik, die ich wollte“, gesteht er.

Die Hauptrolle in dem Blockbuster übernimmt Charlie Hunnam. Der britische Schauspieler verrät gegenüber dem ‚Empire‘-Magazin, dass sich die Fans auf einen ganz andern King Arthur gefasst machen können: “Er ist gerissener und derber […] Er ist ein Gauner mit einem Herz aus Gold, der eine gesunde Verachtung für die Regierenden hegt.“

Guy Ritchie über seinen bösartigen, aber sympathischen "King Arthur"
Charlie Hunnam als King Arthur. Foto: Warner Bros.