Sonntag, 05. März 2017, 13:14 Uhr

James Blunt: "Die Sache mit der Romantik ist ein großes Missverständnis"

Der britische Singer/Songwriter James Blunt glaubt, sich angreifbar zu machen, wenn man emotionale Songs schreibt. Mit seinem neuen Album will er sich endgültig von seinem Image als Schnulzensänger verabschieden.

James Blunt: "Die Sache mit der Romantik ist ein großes Missverständnis"
Foto: Becher/WENN.com

Der 43-jährige Sänger, der gestern Abend in Hamburg seinem Kollegen Ed Sheeran eine Goldene Kamera überreichte, ist für seine gefühlvollen Charthits bekannt, fühlt sich aber völlig falsch verstanden. „Die Sache mit mir und der Romantik ist ein großes Missverständnis“, sagte der Brite der „Welt am Sonntag“. Das wolle er mit seinem Ende März erscheinenden Album „Afterlove“ endgültig deutlich machen. „Ich glaube, zum ersten Mal müssen mich meine Freunde nicht anlügen, wenn sie sagen, die Songs sind gelungen.“

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Blunt, dem 2005 mit dem Song „You’re Beautiful“ der Durchbruch gelungen war, war nach seinen ersten Welterfolgen schnell zum Ziel von Häme geworden. Ihm haftet ein Image als Schnulzensänger an. „Ich habe irgendwann beschlossen, soziale Medien vor allem dazu zu nutzen, um mich über mich selber lustig zu machen“, sagte er in dem Interview. „Man macht sich angreifbar, wenn man emotionale Songs schreibt.“ (dpa/KT)