Sonntag, 05. März 2017, 17:46 Uhr

Oscar-Preisträgerin Viola Davis: Angst vor verwöhnter Tochter

Viola Davis „befürchtet“ ihre Tochter könnte erwachsen werden und nicht zu schätzen wissen, was sie hat. Die 51-jährige Schauspielerin, die als Kind extreme Armut erlebt hat, erzieht mit ihrem Ehemann Julius Tennon die fünfjährige Tochter Genesis.

Oscar-Preisträgerin Viola Davis: Angst vor verwöhnter Tochter
Foto: Cousart/JFXimages/WENN.com

Nun gibt sie zu, alles dafür zu machen, dass ihre Tochter nicht aufwächst und erwartet nur teure Dinge geschenkt zu bekommen. Auf die Frage, was sie sich mehr wünscht, dass Genesis mehr hat als sie als Kind oder dass sie die Dinge schätzt, die sie hat, antwortet sie: „Du hast gerade meine größte Angst angesprochen. Ich hatte als Kind kein Haus. Ich kaufe immer noch alles bei ‚Target‘. Ihre Klamotten kaufe ich bei ‚H&M‘ und wenn ich mich mal sehr gut dabei fühle bei ‚Nordstrom Rack'“.

Viola – die erst vor kurzem den Oscar für die beste Nebendarstellerin für ihre Rolle in ‚Fences‘ bekam, sagt, dass ihr Ehemann Julius ihr helfe, Genesis zu erden. Der 63-jährige Schauspieler, mit dem sie seit 2003 verheiratet ist, würde die Kleine für all die Dinge, die sie tut, „verantwortlich machen“.

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Sie sagt: „Julius hat zwei wunderschöne Kinder und sieben Enkelkinder. Als wir unsere Beziehung starteten, war er bereits Vater und Urgroßvater. Er hat sie allein aufgezogen, das hat ihn stark gemacht. Er ist sehr streng, aber auch sehr liebevoll.“ Weiter gibt sie preis: „Er macht sie rechenschaftspflichtig. Ich bin da ganz anders, eher voll der Softie.“ Dem Magazin ‘People‘ erzählt sie, dass sie ein Kind bekommen wollte, „um ihr Leben bedeutungsvoller zu machen“. Sie beschreibt: „Dann kam der Drang und der war mehr als stark. Jetzt habe ich ein Kind und sie ist das Licht unserer Leben.“