Montag, 06. März 2017, 19:42 Uhr

Berliner Eisbärchen Fritz schwebt in Lebensgefahr

Was ist los mit dem kleinen Fritz? Eine schlimme Leberentzündung deutet auf eine ernste Krankheit hin. Er bekommt jetzt ein Antibiotikum und Schmerzmittel.

Das gut vier Monate alte Eisbärenbaby Fritz aus dem Tierpark Berlin ist schwer krank. „Fritz hat eine massive Leberentzündung, das deutet auf eine ernsthafte Krankheit hin“, sagte Zoo- und Tierparkdirektor Andreas Knieriem heute.. „Wir hoffen sehr, dass der kleine Eisbär wieder gesund wird. Wir sind alle sehr besorgt.“ Pfleger hatten den kleinen Polarbären am Morgen teilnahmslos im Stall bei seiner Mutter Tonja gefunden.

Stundenlange Untersuchungen mit Ultraschall, CT und Röntgengerät am benachbarten Leibniz-Institut brachten zunächst keinen konkreten Befund, die Untersuchung des Stuhls stand noch aus. Gegen die schlechten Leberwerte bekam der Bär ein spezielles Antibiotikum und Schmerzmittel.

Bereits am Sonntag hatte sich Fritz auffällig ruhig verhalten, gegen Abend hatte sich sein Zustand nach Angaben des Tierparks jedoch stabilisiert. Fritz ist das erste Eisbärenjunge im Tierpark Berlin seit 22 Jahren. Publikumsliebling Knut lebte seinerzeit im Zoo im Westen der Stadt. (dpa)