Donnerstag, 09. März 2017, 19:00 Uhr

Karoline Herfurth: Ein Jahr Hausverbot

Kino- und TV-Star Karoline Herfurth verbindet mit dem Warenhaus ‚Kaufhof‘ offenbar eine schlimme Kindheitserinnerung. Ein Jahr lang hatte sie dort Hausverbot. Schuld daran war ein Diebstahl, der von ihrem Vater aufgedeckt wurde.

Karoline Herfurth: Ein Jahr Hausverbot
Foto: AEDT/WENN.com

Im Interview mit der Illustrierten ‚Gala‘ gestand die ‚SMS für Dich‘-Schauspielerin: „Mit neun Jahren habe ich so ein ‚Hello Kitty‘-Stiftding mitgehen lassen. Das hätte ich nie von meinen Eltern bekommen. Mein Vater hat mich dann mich gefragt, woher ich das habe. Ich hab mir einen bekloppten Preis ausgedacht, 1,67 oder so, für den ich das Teil angeblich gekauft habe. Er wusste natürlich sofort Bescheid.“ Die 32-Jährige musste ihr Diebesgut wieder zurückbringen und ‚Kaufhof‘ zog daraus eine harte Konsequenz: „Ich habe ein Jahr Hausverbot im ‚Kaufhof‘ bekommen. Und der lag auf meinem Schulweg! Ich hatte jeden Tag Angst, daran vorbeizulaufen und gesehen zu werden.“

Zu Hause gab es keinen Fernseher, deshalb sei sie „eigentlich jeden Nachmittag im Kaufhof gewesen, um dort immer und immer wieder denselben Kinderfilm ohne Ton zu gucken. Das ging dann auch nicht mehr.“


In ‚Fack ju Göhte‘ spielt die junge Frau eine zugeknöpfte Lehrerin. Der Film und die Fortsetzung waren so erfolgreich, dass es jetzt noch einen dritten Teil geben soll. Herfurth und ihr Schauspielkollege Elyas M’Barek sind auch wieder dabei. Am 26. Oktober kommt der Streifen in die Kinos. Welche Kultur-Crashs Zeki Müller dieses Mal mit seinen Schülern erlebt, wurde aber noch nicht verraten. Allerdings steht schon fest, wer im Klassenzimmer von Elyas‘ Charakter die Schulbank drücken wird. Laut dem ‚Express‘ soll Max von der Groeben definitiv wieder mit an Bord sein. Der 25-Jährige spielt den etwas trotteligen, aber liebenswerten Danger. Auch Film-Liebling Chantal, gespielt von Jella Haase, wird wieder dabei sein.